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Porsche

Über Umweg in den DAX

Foto: Porsche

Eine neue EU-Richtlinie könnte dem Autobauer Porsche theoretisch den Weg in den DAX ebnen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, wird in Unternehmenskreisen allerdings damit gerechnet, dass die Deutsche Börse den Aufstieg verweigern würde.

23.01.2004

Nach Angaben des Blattes verlangt die neue Richtlinie über die Anforderungen an die Quartalsberichtserstattung von Unternehmen keine konkreten Zahlen, sondern gibt sich auch mit qualitativen Angaben zufrieden. Der Autobauer hatte sich bislang geweigert, Quartalsberichte vorzulegen und lediglich Halbjahresergebnisse veröffentlicht.

Das Europaparlament und der Ministerrat würden das liberale Regelwerk voraussichtlich noch vor der Europawahl im Juni verabschieden. Das Parlament werde seine Position wohl im März festlegen. Allerdings sei die Deutsche Börse nicht verpflichtet, den neuen Vorschriften zu folgen. Porsche rechne daher nicht damit, in das Segment der größten deutschen Standardwerte aufgenommen zu werden.

Offiziell hätten weder die Deutsche Börse noch Porsche das Thema kommentieren wollen, hieß es weiter. In Börsenkreisen habe es jedoch geheißen, dass die neue Richtlinie für Porsche eine geschickte Lösung sein könnte, den Streit ohne Gesichtsverlust zu beenden. Bei Porsche wiederum werde die Richtlinie als bessere Ausgangslage für die Auseinandersetzung mit der Börse gesehen. Porsche hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich in den Prime Standard der Deutschen Börseeinklagen zu wollen.

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