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Porsche/VW

Verdacht auf Insiderhandel

Foto: Archiv

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat wegen des Verdachts auf Insiderhandel beim VW-Einstieg von Porsche Anzeige erstattet. Dies bestätigte eine Bafin-Sprecherin am Montag (20.11.) in Bonn.

20.11.2006

Die Anzeige werde nun von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankfurt/Main geprüft. Bei dem nach umfassenden Ermittlungen festgestellten Verdacht geht es um Insiderwissen zu der im September 2005 angekündigten 20-Prozent-Beteilung von Porsche an Volkswagen. Porsche-Aktien verloren nach der damaligen Börsenpflichtmitteilung von Porsche über den Einstieg bei VW gut elf Prozent.

Bei dem Einstieg von Porsche bei VW im vergangenen Jahr soll ein Frankfurter Investor Insiderwissen für unerlaubte Aktiengeschäfte genutzt haben. Bafin-Ermittler hätten Verbindungen gefunden, die darauf schließen lassen, dass eine Frankfurter Finanzverwaltungsgesellschaft vorzeitig über die Transaktion informiert wurde und daraufhin Porsche-Aktien verkaufte. Nach Berechnungen des Wirtschaftsmagazins "WirtschaftsWoche" addieren sich die Verkäufe auf knapp 15 Millionen Euro. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen bestehen, wie das Magazin weiter berichtet, enge und vielfältige Querverbindungen zwischen der Frankfurter Asset-Management-Gesellschaft und der VW-Führung. Die Geldverwalter seien Teil eines in Frankfurt vertretenen ausländischen Finanzkonzerns, dessen Investmentbanker VW beraten hätten.

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