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Porsche-Zukunft

Cayenne wird ein Sportler

Foto: auto-motor-und-sport.de 5 Bilder

Sportlicher, dynamischer, viel mehr Porsche und weniger Touareg. So könnte die zweite Generation des Porsche-SUV Cayenne aussehen. Die Zeichnungen wurden basierend auf Informationen aus dem Porsche Design-Umfeld erstellt.

09.08.2006

Kommt es so wie auf den ersten Zeichnungen, ist die Botschaft eindeutig: Bei der zweiten Generation des Porsche Cayenne, die 2010 ins Autoleben treten soll, wird das Sportwagen-Gen eine viel, viel stärkere Rolle spielen als beim aktuellen Modell. Hinausgefegt das von Kooperationsdruck und von der Unsicherheit des Cayenne-Erstlings geprägte Design, wie Porsche mit dem neuen Thema SUV umgehen soll.

Die Erfahrungen auf dem für den Sportwagenhersteller neuen Terrain sind gemacht, der Cayenne ist wirtschaftlich ein Erfolg. Nun geht es an die zweite Generation mit dem Selbstbewusstsein der Siegermarke heran: Die Schnauze lang gezogen, flacher über den Asphalt geduckt, niedrig gezogene Windschutzscheibe und die nicht sichtbare B- und C-Säule modellieren das eher plumpe Autogebirge zu einem durchtrainierten SUV-Sportler, dessen Optik Tempo und Dynamik brüllt.

Deutliche Distanz zum Schwestermodell VW Touareg

Mit seiner coupehaften Interpretation des Themas SUV wird Porsche aber kein Alleinstellungsmerkmal haben. An ähnlichen Konzepten arbeiten Nissan mit dem Infiniti FX 45, ebenso BMW, Mercedes und VW.

Im Sog der Neugestaltung des Porsche Cayenne der zweiten Generation blühen weitere Überlegungen beim Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen. So gibt es zumindest lose Überlegungen für ein auf den US-Markt zugeschnittenes Nischenmodell in Gestalt eines Cayenne Pickup, dem der in Kalifornien lebende Schweizer Designer Mark Stehrenberger zeichnerisch Gestalt verliehen hat.

Inspiriert von dem Geschehen um den neuen Cayenne hat Stehrenberger zudem seinem persönlichen Porschetraum aufs Papier gebracht, einen Porsche 914 Roadster. Immer wieder in den vergangenen Jahren hat Porsche an einem günstigen Roadster herum gedoktert, ohne dass je eine Entscheidung gefallen wäre.

Die Lösung laut Designer Stehrenberger: Optisch den legendären VW-Porsche zitierend, schwebt ihm ein Retro-Renner mit Targa-Dach, Mittelmotor und 300 PS vor, befeuert von einem Zwei-Liter-FSI aus dem VW-Regal. Den Roadster zu unter 30.000 Dollar auf den Markt gebracht, wäre für den intimen Kenner der US-Autoszene die perfekte Antwort auf Mustang, Camaro und Dodge Challenger.

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