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E-Auto-Prämie

Diese Elektroautos und Plugin-Hybride werden gefördert

BMW i3, Mercedes B-Klasse Electric Drive, VW e-Golf, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 37 Bilder

Jetzt hier checken: Ab sofort ist die E-Auto-Förderung möglich. Hier alle Elektroautos und Plugin-Hybrid-Modelle, für die es die neue E-Auto-Prämie gibt.

21.07.2016 Holger Wittich 4 Kommentare

Der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines Elektrofahrzeugs nach dem 18. Mai 2016 – auch die Erstzulassung muss nach diesem Datum liegen – wird mit einer Prämie von 4.000 Euro belohnt. Plugin-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert, die Kaufpreis-Höchstgrenze liegt bei 60.000 Euro (Netto-Listenpreis) für das Basisfahrzeug. Der Bund und die Autohersteller teilen sich die Prämie je zur Hälfte.

Lexus und Toyota fördern auch Hybridmodelle

Renault und Nissan erhöhen zusätzlich die Prämie um 1.000 Euro. Somit gewährt Nissan bei einem Nissan Leaf 5.000 Euro Rabatt, das Modell kostet dementsprechend zuzüglich der Batteriemiete ab 18.365 Euro. Bei Renault sind es auch insgesamt 5.000 Euro Förderung – der Zoe beispielsweise kostet somit 16.500 Euro. Für den als Quad eingestuften Twizy, der nicht unter die Förderrichtlinie fällt, bietet Renault außerdem einen eigenen Elektrobonus von 2.000 Euro, damit ist dieser bereits ab 4.950 Euro erhältlich.

Auch Mitsubishi ist mit zwei Modellen am Start (MIEV und Outlander). Für den Outlander legen die Japaner aktuell sogar noch einen Nachlass von 3.000 Euro drauf, der Grundpreis sinkt so auf 33.990 Euro. Mit dabei sind auch Ford mit dem Focus Eletric, Volvo mit dem V60 Plugin und Peugeot mit dem Ion. Letztere werden noch ein zusätzliches Incentive-Programm anbieten.

Tesla fühlt sich von der willkürlich gesetzten Preis-Obergrenze von 60.000 Euro ausgegrenzt und bietet für das Tesla Model S ein besonderes Leasingangebot an. Mehr dazu hier im Tesla-Blog.

Auch Toyota und Lexus reagieren. Weil Hybridmodelle vom Förderungsbeschluss nicht profitieren, gewähren die Japaner Neuwagenkäufern eines Hybridmodells eine Prämie von 3.000 Euro.

Hier die wichtigsten Fakten zur E-Auto-Förderung

  • Kaufprämie für Elektroautos: 4.000 Euro (ab 2018: 3.000 Euro)
  • Kaufprämie für Hybrid-Modelle sowie Brennstoffzellen-Fahrzeuge: 3.000 Euro (ab 2018: 2.000 Euro)
  • Keine Prämie erhalten Hybrid-Fahrzeuge ohne externe Lademöglichkeiten
  • Maximaler Fahrzeugpreis für die Prämie: 60.000 Euro
  • Start der Prämien-Auszahlung: 18. Mai 2016 (Kaufdatum)
  • Höhe des Prämientopfes: 1,2 Mrd. Euro (50% trägt der Bund, 50% die Autoindustrie)
  • Maximale Laufzeit der Förderung: Bis 2019 bzw. bis der Fördertopf leer ist
  • Die Abwicklung der Prämie erfolgt direkt beim Kauf über den Hersteller, Anträge auf den Umweltbonus können ab dem 2. Juli 2016 bei der BAFA gestellt werden

E-Auto-Prämie auch für Plug-in-Hybride

Die E-Auto-Förderung wird nach dem Windhundverfahren ausbezahlt, wie es schon 2009 bei der Abwrackprämie galt. Heißt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ist die Summe aufgebraucht, gibt es keine Prämie mehr. Auf Elektroautos bezogen wäre dann bereits nach 300.000 Fahrzeugen Schluss, bezieht man Plug-in-Hybride mit ein, könnten davon beispielsweise der Kauf von 200.000 Fahrzeugen bezuschusst werden sowie 150.000 rein elektrisch betriebene Autos. Für Luxusautos, die mehr als 60.000 Euro kosten, soll es überhaupt keine Förderung geben. Anträge auf die Förderung können ab dem 2. Juli 2016 bei der Bafa gestellt werden.

Eine Übersicht der förderungsfahigen Autos (Stand: 1. Juli 2016) finden Sie im Download und in der Fotoshow.

Download Bafa-Liste der förderfähigen Modelle (PDF, 0,11 MByte) Kostenlos
Download Förderrichtlinie (PDF, 0,17 MByte) Kostenlos
Neuester Kommentar

Hallo ecki1,
Nur die Privilegierten werden bevorzugt!!!
Ich weiß nicht was Sie vor dem posten rauchen? So ein Schwachsinn, wenn genau das wäre,
dann müssten alle E-Autokäufer die eine Kiste über 60.000€ kaufen bevorzugt werden und genau
dem ist nicht so, genau die werden ausgegrenzt, denn die Erhalten keine Prämie. Also wenn die, die
Unter 15.000€ eine Kste kaufen die Förderung bekommen sollen, dann darf es aber auch keine Obergrenze
geben!
Gruß brezi55
P.S. Ferner heißt es in die Arbeit und nicht auf die Arbeit, gibt keinen Sinn!

Brezi55 23. Juli 2016, 10:42 Uhr
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