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US-Kracher für den deutschen Markt

Power-Preise gegen Porsche & Co.

Aufmacher US-Power-Cars 35 Bilder

Die deutschen Hersteller müssen die neue amerikanische Konkurrenz auf dem eigenen Markt fürchten. Ihre Rivalen heißen Corvette Z06, Ford Mustang oder Cadillac ATS-V. Wie die Amis die Deutschen schlagen wollen? Mit reichlich Feuer unter der Haube und teils unschlagbaren Preisen. Wir stellen die US-Supercars vor.

23.06.2015 Andreas Haupt Powered by

Ford Mustang V8 zum Dumping-Preis

Ein besonderes Highlight ist sicher der neue Ford Mustang. Das amerikanische Muscle Car kommt nach 50 Jahren endlich offiziell nach Europa und steht ab Juli beim deutschen Ford-Händler. Mit einem 2,3-Liter-Vierzylinder und 317 PS oder einem Fünfliter-Liter-V8 und 421 PS, der die Herzen der Mustang-Jünger höher schlagen lässt (Fahrbericht). Seit Januar nimmt Ford Bestellungen für den neuen Mustang entgegen. Der Konfigurator glüht (Story), und der Vorverkauf läuft ordentlich an. Bislang haben europaweit mehr als 2.200 Kunden zugeschlagen.

Was den Mustang neben seiner Ausstrahlung und Tradition so besonders macht? Nirgendwo gibt es einen V8 zu so günstigen Konditionen. Zumindest nicht bei den deutschen Herstellern. Für einen Mustang GT Fastback ruft Ford hierzulande 40.000 Euro auf. Bucht der Kunde noch das Premium-Paket für 2.500 Euro extra hinzu, ist der Mustang-V8 auch ordentlich gesattelt - also mit Sound- und Navigationssystem, Ledersitzen und -armaturenbrett, 19-Zoll-Alus und Parkpieper hinten. Da hält preislich nur die amerikanische Konkurrenz mit. Chevrolet offeriert seinen Camaro mit 6,2-Liter-V8 für 39.990 Euro.

Cadillac forciert Angriff

Deutsche Premiumkarossen, die nominell in derselben Liga spielen, kosten da weitaus mehr. Zwei Beispiele: Ein Audi RS5 mit 450 PS frisst 79.900 Euro – also etwa das Doppelte – vom Bankkonto. Ein BMW 650i mit 450 PS sogar 90.700 Euro. Klar sind die Modelle nicht ganz zu vergleichen. Aber dennoch zeigt es, wie preiswert der V8 im Mustang oder im Camaro doch zu haben ist.

Seine deutschen Gegner fest im Visier hat die GM-Edelmarke Cadillac. Sie heißen BMW M3/M4 und M5, Audi RS5 sowie Mercedes-AMG C63 und E63. Cadillac forciert seinen Angriff mit Neuauflagen des ATS-V und CTS-V. Und die haben es in sich.

3,6-Liter-V6-Biturbo, 461 PS, 603 Nm Drehmoment und ein 0-100-Spurtvermögen von unter vier Sekunden: Das sind die Eckdaten des ATS-V (Sitzprobe), der in Deutschland als Limousine oder Coupé geordert werden kann. Zu einem Preis ab 74.900 oder 77.500 Euro. Schneller Preisvergleich: BMW ist hier günstiger. Ein M3 mit Sechsganghandschalter steht ab 71.800 Euro in der Preisliste. Ein M4 ab 72.500 Euro. Macht unterm Strich eine Differenz von 3.100 respektive 5.000 Euro. Dafür hängt der ATS-V die BMW’s in Sachen Leistung ab. Zumindest auf dem Papier.

Corvette Z06 für unter 100.000 Euro

Mercedes steht mit seinem C63 als Limousine (ab 76.100,50 Euro) preislich über dem Cadillac ATS-V, bietet aber auch mehr Power. Der C63 drückt 476 PS aus seinem 4,0-Liter-V8-Biturbo, in der S-Version - ab 84.371 Euro - gar 510 PS.

Scharfe Kanten und scharfe Leistungsdaten: Der Cadillac CTS-V windet seinen 6,2-Liter-V8-Kompressor mit 649 PS und 855 Nm aus. Die Power-Limousine, die in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf 323 km/h schießen soll, kommt noch 2015 auf den deutschen Markt. Preis? Ab 98.000 Euro. Also unter dem Niveau von BMW M5 und Mercedes E63, die jeweils bei über 100.000 Euro liegen.

Mit einem beinahe unschlagbaren Angebot pfeift indes die Corvette Z06 ums Eck. 6,2-Liter-V8-Kompressor und 659 PS zu 99.500 Euro: Da muss die Konkurrenz erst einmal schlucken. Zumal die Performance stimmt. Die Z06 bringt mit 881 Nm Drehmoment jeden Antriebsstrang zum Schwitzen und soll in 2,95 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde – 96.56 km/h rennen. In einem ersten Fahrbericht auf der Rennstrecke jedenfalls wusste die Corvette C7 Z06 zu überzeugen.

Leider nicht offiziell vertreibt Dodge seinen Challenger SRT Hellcat. Den Hemi-V8 gibt es in Deutschland dennoch zu ergattern. Über Geiger Cars, die den 717 PS starken US-Boy für 95.000 Euro auf ihrer Internetseite anbieten.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die kraftvollen amerikanischen Autos und stellen sie preislich ins Verhältnis zur deutschen Konkurrenz.

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