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Premiere des neuen Toyota Land Cruiser

Der neue Toyota Land Cruiser auf der IAA

Toyota Land Cruiser 29 Bilder

Premiere in Frankfurt: Toyota stellt die neue Generation des Land Cruiser vor. Der renovierte Geländegänger ist komfortabler denn je und hat mehr Platz für seine Passagiere. Vom großen Bruder V8 erbt er außerdem viele Gelände-Extras.

18.09.2009 Powered by

Zwei Jahre noch, dann feiert der Land Cruiser seinen 60. Geburtstag. Auf der IAA präsentierte Toyota den Nachfolger der mittleren Baureihe J12. Nach Deutschland kommt der Neue ausschließlich als Diesel. Der intern mit dem Modellcode J15 versehene neue Land Cruiser ist dabei ein Mix aus bewährter Basistechnik und neuen Optionen. Das Rückgrat bildet der vom Vorgänger in der Grundform übernommene, aber um elf Prozent versteifte Leiterrahmen, an dem wie gewohnt eine hintere Starrachse und vorne die Doppelquerlenker-Einzelradaufhängung Dienst schieben. Der 1KD-FTV-Diesel mit drei Litern Hubraum ist ebenfalls bereits aus dem Vorgängermodell bekannt. Bei unveränderten Werten für Leistung und Drehmoment wurde er vebrauchsoptimiert, außerdem liegt der Ladeluftkühler jetzt vorne, nicht mehr auf dem Motor. Toyota verspricht einen Minderverbrauch von stattlichen zwölf Prozent.

Nach Deutschland kommt der Toyota Land Cruiser nur mit Diesel

8,1 Liter soll der fünftürige Automatik-Cruiser im Schnitt verbrauchen, der kurze Dreitürer bringt es laut der technischen Daten auf 8,0 Liter im Schnitt. Den 1GR-FE-Sechszylinder-Benziner (vier Liter, 236 PS), den Toyota am 14. September in Japan im neuen Land Cruiser präsentierte, werden wir dagegen nicht zu sehen bekommen – die Nachfrage ist zu gering. Der Diesel ist in Deutschland mit Fünfstufen-Automatik und Sechsgang-Handschaltung zu haben.

Ganz neu ist hingegen das Kleid des japanischen Klassikers. Bei identischem Radstand hat die Karosserie auch bei Breite und Länge nur wenige Millimeter Unterschiede zum Vorgängermodell, wurde aber trotzdem geräumiger. Das Kunststück wird mit einer verschiebbaren Rücksitzbank erreicht, mit der sich in der zweiten Reihe Beinfreiheit im Business-Class-Format einstellen lässt. Auf Wunsch schwenken zwei weitere Sitze elektrisch angetrieben aus dem Laderaumboden und verwandeln den Toyta in einen Siebensitzer. Praktisch auch die separat öffnende Heckscheibe, die ein generelles Handicap des Land Cruiser – die rechts angeschlagene Hecktür – in engen Parklücken etwas verbessert.

Geländetechnik vom Land Cruiser V8

Vom großen Land Cruiser V8 wurden einige Geländespezialitäten übernommen. Das macht ihn, so Makoto Arimoto, der leitende Entwickler der neuen Modellreihe, im Gelände deutlich leistungsfähiger als seinen großen Bruder. Highlight ist dabei die überarbeitete Crawl-Control, eine elektronische Steuerung, mit der sich der Land Cruiser ohne Gas oder Bremse zu bedienen bergauf und bergab durch die Botanik wühlt. Zwei zuschaltbare Sperren für das Verteilergetriebe und die Hinterachse gibt es ebenfalls, allerdings bleibt die Hecksperre ausgerechnet den beiden einfacheren Modellversionen (Land Cruiser und Land Cruiser Life), die sich am besten für harte Arbeit eignet, vorenthalten. Erst in den beiden Topversionen Executive und TEC-Edition lässt sich die hintere Sperre gegen Aufpreis ordern. Die elektronsiche Bergan- und -Abfahrkontrolle sowie die Traktionskontrolle sind dagegen bei allen Versionen serienmäßig. Für die Hinterachse gibt es eine optionale höhenverstellbare Luftfederung.

Neue Komfort-Elektronik im Toyota Land Cruiser

Viel neue Komfort-Elektronik wartet obendrein. Wie beim großen Bruder schwenkt ab der Ausstattung Life das Lenkrad elektrisch in die gewünschte Position, Klimaautomatik und Soundsystem mit CD-Wechsler sorgen für gute Stimmung, Parksensoren helfen im Großstadtverkehr, Xenon-Licht mit Kurvenfunktion und automatischer Abblend-Automatik ist ebenfalls an Bord. Ein besonderer Gag, den wir gerade erst bei Land Rover kennengelernt haben, ist das Multi-Terrain-Kamerasystem. Vier Linsen (je eine vorne und hinten, zwei in den Seitenspiegeln) scannen den Untergrund und zeigen auf dem Farbdisplay des Entertainment-Systems Livebilder. Auf unsere Frage, wie es motorseitig weiter geht, ernten wir bei Chefingenieur Arimoto nur ein vielsagendes Lächeln. Fakt ist: Der jetzige Motor hat spätestens am 31.12.2010 ausgedient, dann muss eine Euro-5-fähige Version unter der Haube sein – der 1KD schafft nur Euro 4. Dass der neue Motor, der natürlich längst in der Entwicklung ist, signifikant stärker werden wird, das immerhin mag Arimoto bestätigen. Ab November sollen jetzt erst einmal die 2010er Modelle bei den Händlern stehen. Endgültige Preise für die Fahrzeuge und Aufpreisextras stehen noch nicht fest. Sobald es hierzu neue Infos gibt, lesen Sie es natürlich bei uns zuerst.

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