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Range Rover Sport 2013 Weltpremiere

Das Über-SUV

Range Rover Sport Neuvorstellung - Weltpremiere New York 2013 Foto: Land Rover 37 Bilder

Auf der New York Autoshow hat Land Rover den neuen Range Rover Sport präsentiert. Wir zeigen alle Details und Features des Luxus-Sportlers.

29.03.2013 Torsten Seibt Powered by

Wie beim großen Bruder gilt auch beim neuen Range Rover Sport die Devise: abspecken! Um das zu gewährleisten, verabschiedet sich der neue Range Rover Sport von seinen ursprünglichen Genen. Bislang baute das Modell auf der extrem geländetauglichen, aber auch extrem schweren Plattform des Land Rover Discovery auf. Die trägt einen guten Teil zum abenteuerlichen Leergewicht des derzeitigen Modells - rund 2,7 Tonnen - bei.
 
Damit soll künftig Schluss sein: statt auf die Discovery-Plattform greift Land Rover nun erstmals auf die des großen Bruders zu. Das bedeutet reichlich Aluminium statt Stahl und ein erheblich reduziertes Leergewicht – für den Range Rover Sport gibt Land Rover ein um 420 Kilo reduziertes Gewicht an.

Range Rover Sport 2013

Die Vorstellung des neuen Range Rover Sport 2013 fand aus gutem Grund in New York statt: in den USA und speziell in der Ostküsten-Metropole werden weltweit die meisten Range Rover-Modelle verkauft.
 
Beim Styling orientiert sich die kommende Generation in Richtung des Range Rover Evoque: mehr Dynamik, weniger Erhabenheit stehen auf dem Programm, auch optisch soll die Abnehmkur mit entsprechend flotterer Linienführung als bisher signalisiert werden. Mit 4.850 Millimetern ist der neue Range Rover Sport 2013 um 62 Millimeter länger als das Vorgängermodell. Stark gewachsen ist hingegen der Radstand – um 178 Millimeter. Das schafft vor allem hinter der ersten Reihe mehr Platz, den Range Rover Sport wird es im Gegensatz zum großen Range Rover auch optional als Siebensitzer geben.
 
Im Vergleich zum Plattformspender hält der Range Rover Sport aber auch formal die nötige Distanz: er ist 15 Zentimeter kürzer und 5,5 Zentimeter niedriger als der Range Rover. Von diesem übernimmt der Range Rover Sport auch das Fahrwerks-Layout mit Aluminium-Lenkern. Die maximale Bodenfreiheit der höhenverstellbaren Luftfederung ist um 58 auf 285 Millimeter gewachsen, wie der Anfang 2013 vorgestellten Range Rover verfügt auch der „Sport“ über das weiterentwickelte Terrain Response 2-System, das eigenständig je nach Gelände über die passenden Fahrprogramme entscheiden kann. Eine gute Neuerung: der Offroad-Modus mit erhöhter Bodenfreiheit ist beim neuen Range Rover Sport bis 80 km/h einsetzbar, wichtig für schnellere Pistenfahrt. Der bisherige Range Rover Sport fährt bereits ab 50 km/h das Fahrwerk in den Straßenmodus. Ebenfalls eine Neuheit für Geländefahrer: ein „Wade Sensing“ genanntes System mit Sensoren in den Außenspiegeln überwacht bei Wasserdurchfahrten das Einhalten der Wattiefe und alarmiert bei zu tiefen Durchfahrten. Die Wattiefe des neuen Range Rover Sport steigt auf 850 Millimeter.

Besser im Gelände und auf der Straße

Erstmals führt Land Rover in einem Geländewagen die Möglichkeit ein, auf eine Geländereduktion zu verzichten: Standard beim neuen Range Rover Sport ist ein permanenter Allradantrieb mit einer heckbetonten 42:58 Kraftverteilung. Gegen Aufpreis gibt es einen permanenten 50:50-Allrad mit zuschaltbarer Gelände-Untersetzung und Differentialsperre. Passend dazu wird die Auswahlmöglichkeit beim Terrain Response-System um einen „Dynamik“-Modus für die Straße ergänzt, der Fahrwerk und Lenkung strafft. Über die aktive Steuerung der Luftfederung sollen Wankbewegungen minimiert werden, außerdem kommt ein Torque-Vectoring-System über Bremseneingriff zum Einsatz.
 
Bei der Motorisierung greift Land Rover auf aktualisierte Versionen der derzeitigen Palette (V6 Turbodiesel, Kompressor-V8) zurück. Zur Markteinführung gibt es den neuen Range Rover Sport mit einem Fünfliter-Kompressor-Benziner (510 PS) und mit den zwei Leistungsstufen des Dreiliter-V6-Diesel: TDV6 mit 258 und SDV6 mit 292 PS. Der Kompressor-V8 wird gleichzeitig das schnellste Serienmodell der Briten: er wird erst bei 250 km/h abgeregelt. Anfang 2014 soll außerdem der bereits länger angekündigte Diesel-Hybrid eingeführt werden. Eine entsprechende Studie präsentierte Land Rover bereits auf dem Autosalon in Genf Anfang 2011. Damals wurde ein Normverbrauch von umgerechnet 3,4 Liter Diesel für den Parallel-Hybrid angegeben. Und: es werden Downsizing-Vierzylinder-Motoren folgen, über deren Spezifikation sich Land Rover derzeit aber noch bedeckt hält.

Multimedia-Systeme aus dem neuen Range Rover

Ein Blick in den Innenraum des Range Rover Sport 2013 verdeutlicht, dass das kommende Modell nun auf dem Range Rover, nicht mehr auf dem Discovery basiert: die Bedienelemente, Lenkrad, Armaturen mit dem neuen Multimedia-Navigationssystem und auch die Mittelkonsole entsprechend dem großen Range. Auch das 12,3 Zoll große Farbdisplay an Stelle herkömmlicher Instrumente übernimmt der Range Rover Sport vom großen Bruder, allerdings nur gegen Aufpreis. Premiere: Optional lässt sich der Range Rover Sport auch mit Head-Up-Display ordern, bei dem eine Lasereinheit alle wichtigen Daten ins Sichtfeld des Fahrers projiziert.
 
Neue Assistenzssysteme kommen ebenfalls zum Einsatz. Der Park-Assistent erlaubt auch automatisiertes Einparken quer zur Fahrtrichtung, Spurhalte- und Totwinkelassitent gibt es ebenso wie eine Verkehrszeichenerkennung, für letztere beide Funktionen ist ein Kamerasystem im Innenspiegel installiert. Die Kamera steuert auch den automatischen Fernlichtassistent des neuen Range Rover Sport. Zusätzliche Abstandssensoren überwachen den Range Rover Sport bei Parkmanövern auch seitlich. Erweitert wird der Parkassistent außerdem um eine Auspark-Funktion, um den neuen Range Rover Sport aus engen Parklücken zu manövrieren. Land Rover hat das System „Flank Guard“ getauft, in die Abstandswarnung fließt auch der anhand des Lenkwinkels berechnete Fahrweg ein. Die adaptive Geschwindigkeitsregelung ist nun in der Lage, bis zum Stillstand abzubremsen.

Der Range Rover Sport spricht mit seinem Besitzer

Moderne Zeiten auch in Sachen Kommunikation: per Knopfdruck lässt sich ein automatisierter Notruf mit der exakten Fahrzeugposition absetzen, auch der Land-Rover-Pannenservice lässt sich über diese Funktion erreichen. Außerdem wird der Range Rover Sport mit seinem Besitzer vernetzt: über eine Smart-Phone-App informiert er über Fahrzeugdetails wie den Kraftstoff-Vorrat, aber auch über die aktuelle Position, um per Kartendarstellung den Weg zurück zum Auto zu finden. Umgekehrt alarmiert der Wagen bei Einbruchsversuchen automatisch seinen Besitzer auf dem Handy und schickt eine Alarmmeldung an die Land Rover-Sicherheitszentrale.
 
Seine Premiere feierte der neue Range Rover Sport am 27. März in New York, der Verkaufsstart in Deutschland soll im dritten Quartal 2013 erfolgen.
 

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