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So will BMW vorne bleiben

BMW 3er im Konfigurator, Sport Line Foto: BMW 26 Bilder

Besser hätte das Jahr 2011 für BMW nicht zu Ende gehen können: Die Marke führt nach Absatzzahlen souverän vor Audi und Mercedes. Und der Blick ins neue Jahr verheißt viel Gutes: Es gibt in nahezu jeder Baureihe Neuigkeiten, die das Geschäft weiter ankurbeln.

11.01.2012 Birgit Priemer

Es gibt viele, denen diese Zahlen nicht schmecken: 2011 belief sich der Zuwachs bei BMW auf 12,9 Prozent (Absatz Januar bis November), ist der Verkauf des BMW 5er um 52,1 Prozent gestiegen und der des BMW 6er mit einem Plus von 733,5 Prozent im November förmlich explodiert.

Die Marke Mini legte ebenfalls um 22,4 Prozent zu. Diese Bilanz sorgte besonders bei Mercedes noch vor der Silvesternacht für Katerstimmung: Auf so einen Erfolg kann der Erzkonkurrent trotz steigenden Absatzes schließlich nicht verweisen. Die Raketen dürften in München dafür umso heller am Himmel leuchten, denn 2012 ist der Neuheitenkalender so prall gefüllt, dass ein Ende dieser Erfolgsgeschichte nicht so bald droht.

BMW 3er 1:24 Min.

Neuer BMW 3er ab Februar 2012

Im Februar startet mit der Limousine der Verkauf des neuen BMW 3er, dem im September die Kombivariante folgt. Der Touring legt in der Länge ebenfalls um knapp zehn Zentimeter zu und gewinnt damit an Platz, ohne – klar, denken Sie sich schon – in die Kategorie Raumwunder à la VW Passat Variant oder Ford Mondeo Turnier aufzurücken: Das Kofferraumvolumen legt um 30 Liter auf 490 Liter zu.

Der BMW 3er wird in anderer Hinsicht Maßstäbe setzen, das hat sich schon bei der ersten Begegnung mit der Limousine gezeigt: Noch nie wurde Sportlichkeit so gut mit Komfort gekreuzt wie bei dieser Generation. Dazu trägt das neue Fahrwerk mit einem hohen Alu-Anteil, Fünflenker-Hinterachse und Adaptivdämpfern (gegen Aufpreis) ebenso bei wie die elektromechanische Lenkung. Und da das Gewicht des Touring um rund 50 Kilo sinkt, sollte er noch leichtfüßiger durch Kehren tänzeln als bislang.

Das tut er in Kombination mit Start-Stopp-Automatik, optionaler Achtgangautomatik und zunächst vier verschiedenen Motoren: Dem Vierzylinder 328i (245 PS), dem Sechszylinder 335i (306 PS) sowie dem Diesel 320d, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird (163 und 184 PS). Es folgen 316d und 318d (116 und 143 PS) und eine M-Variante. Nur der Hybrid bleibt der Limousine vorbehalten, weil BMW damit besonders auf die USA zielt. Der Sechszylinder-Turbo bringt es mit einem E-Motor auf 340 PS Systemleistung und liegt im Verbrauch um zwölf Prozent unter dem 335i. Bis Tempo 60 kann er elektrisch fahren und schafft in diesem Modus eine Reichweite von maximal drei Kilometer. Das Hybridsystem lässt sich zudem per Navigationsgerät programmieren, so dass der Fahrer den letzten Kilometer nach Hause ebenfalls rein elektrisch zurücklegen kann.

BMW Active Hybrid 5 ab April

Auf diesen Antrieb muss man im BMW 5er nicht mehr lange warten: Der Active Hybrid 5 kommt im April. Er greift im Prinzip auf das identische System zurück und verfügt über die gleichen Leistungswerte. Für den Sprint von null auf 100 km/h braucht der aufgeladene Sechszylinder (306 PS), der mit einem 40 kW starken E-Motor kombiniert wird, 5,9 Sekunden. Die Verbrauchswerte liegen zwischen 6,4 und sieben Liter pro 100 km. Auch hier gilt: Dieses Antriebssystem gibt es nur für die Limousine.

Zu den Frühlingsboten des Konzerns zählt im März der neue Mini Roadster, der 20 Millimeter niedriger ist als das Cabrio und über eine um 13 Grad stärker geneigte Windschutzscheibe verfügt. Der 3,73 Meter lange Zweisitzer hat immerhin über 240 Liter Kofferraumvolumen und schützt die Passagiere mit einem Stoffdach vor den Elementen. In bester Roadster-Tradition jedoch muss die Mütze manuell betätigt werden. Für den Antrieb stehen vier Motoren (122 bis 211 PS) zur Wahl.

Auf dem Genfer Autosalon debütiert außerdem eine Cargo-Variante, die auf Basis des Clubman (3,96 Meter lang) zeigen soll, dass sich Lifestyle und Nutzwert nicht ausschließen. Die hintere Sitzbank verschwindet, statt Fenster im Fond gibt es eine Blechverkleidung – fertig ist einer der edelsten Pizzabäcker-Flitzer, die es je gegeben hat.

Facelift BMW X1

Viel mehr Platz im Gepäckraum hat auch der BMW X1 nicht zu bieten, der im September durch ein Facelift aufgewertet wird – und zwar besonders im Innenraum. BMW reagiert damit auf die anhaltende Kritik und setzt hochwertigere Materialien ein. Optisch ändert sich das Innenleben der Scheinwerfer und die Frontschürze, dazu kommen kleinere Außenspiegel mit integrierten Blinkern. Die Benziner bleiben unverändert, dafür werden die Diesel in ihrer Leistung gesteigert, Der 20d legt von 177 PS auf 184 PS zu, darüber rangiert der 25d mit 218 PS. Unter den Optionen findet der X1-Kunde dann auch die Achtstufenautomatik und Schaltpaddel am Lenkrad.

Und die Marke wird noch einen weiteren Glanzpunkt bei der Dieseltechnologie setzen: M 550 x-Drive nennt sich das erste M-Modell mit Allradantrieb und dreifach aufgeladenem Selbstzünder, der über 381 PS und rund 700 Newtonmeter Drehmoment verfügt. Der Vertrieb erfolgt über die neue Sparte M Performance Automobile, die extra dafür gegründet wurde und eine Division der M GmbH ist.

Der neue Super-Diesel zieht nach X5 und X6 auch in den BMW 7er als 750 dx ein, für den im nächsten Jahr ebenfalls ein Facelift ansteht. Im Zuge dieser Auffrischung bekommt das Flaggschiff eine neue Frontschürze und flächendeckend die Achtgangautomatik. Auch das Assistenzsystem Nightvision wird auf den neuesten Stand gebracht und richtet nun einen Lichtkegel auf unbeleuchtete Fußgänger. Mit dem Informations- und Sicherheitssystem Connected Drive will BMW eine weitere Benchmark setzen. Das Fahrwerk bleibt dagegen unverändert, wird aber noch komfortabler und dynamischer.

BMW 1er Van ab Herbst

Und wie sieht es bei den Motoren aus? Der 4,4-Liter-V8 im 750i leistet künftig 450 statt 407 PS und soll weniger als 200 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der Trick: Statt die Zylinder abzuschalten, dimmt BMW die Leistung des Triebwerks über den Ventilhub – vorausgesetzt, der Fahrer benötigt sie nicht. Auch die beiden Diesel bekommen eine Leistungsspritze – im 730d von 245 auf 258 PS, im 740d von 306 auf 313 PS.

Es wäre nicht das Jahr von BMW, wenn es im Herbst nicht eine weitere Überraschung gäbe: Auf dem Pariser Salon debütiert im Oktober der BMW 1er Van mit Frontantrieb als Alternative zur Mercedes B-Klasse. Womöglich wieder Anlass zu Katerstimmung in Stuttgart.

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