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Princess 2200 HLS Princess-Bohne

Foto: -

In den 70er Jahren hätte sich die British Leyland Motor Corporation schon schwer getan, Einweg-Kugelschreiber zu montieren. Kaum überraschend, dass der Versuch, ein Oberklasse-Auto zu kreieren, zu einem ungewöhnlichen Produkt führt.

01.03.2007 Powered by

Wilde Zusammenstellung
Weil es ja beim Mini so gut klappt mit vorn und quer eingebautem Motor sowie Frontantrieb, beschließt BLMC, das Konzept auch bei den anderen Baureihen umzusetzen. Also trägt der keilförmige Princess seinen Reihensechszylinder quer.

Als litte das BLMC-Markenportfolio an unzumutbarer Übersichtlichkeit, soll Princess eigenständig firmieren und sich etablieren – das bleibt so erfolglos wie einige Jahre später Toyotas Anliegen, Lexus doch bitte als eine eigenständige Marke zu verstehen.

Provisorische Verarbeitung
Bei einer der vielen Namensänderungen der BLMC taucht Princess als Austin Morris unter. Seine Eigentümlichkeit bleibt: Ein Cockpit, so anmutig anzusehen wie ein geöffneter Sicherungskasten, plüschiges Pub-Mobiliar dient als Sitzgelegenheiten, Komplettausstattung, hochwertige Materialien, aber alles nur provisorisch verarbeitet.

Dazu eine leichtgängige, indirekte Lenkung und ein Fahrwerk, das dem Fahrer eine neue Dimension des Untersteuerns eröffnet. So wird der Princess-Keil ein weiterer Sargnagel für BLMC.

  • Bauzeit: 1975- 1981.
  • Motor/Antrieb: Reihen-Sechszylinder, vorn quer, 2227 cm3, 110 PS bei 5250/min, Vorderradantrieb.
  • Fahrwerk: Vorn Einzelradaufhängung an Querlenkern, hinten Kurbellenkerachse, Hydrogasfederung rundum.

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