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Probe Fahren: Mercedes Benz 230.6

Gelb ohne Gilb macht den Benz

Mercedes Benz 230.6 Foto: MPS

Mercedes Benz 230.6, Baujahr 1976, 157 000 km, 2. Hand, scheckheftgepflegt

23.01.2012 Powered by

Ja, gute Strichachter sind inzwischen so teuer. Neben dem glänzenden Lack und der gepflegten Innenausstattung ist allein schon die Farbe ein überzeugendes Kaufargument. Gelb, genauer gesagt Gelb 624 - eine Rarität bei den späten Strichachtern ab dem 73er Facelift - die doch so gern Coloradobeige, Kaledoniengrün oder Aquablau lackiert sind.


Gelb mit WD-Glas grün und Stoff schwarz, das sieht appetitlich aus und ist auch so herrlich 70er Jahre zeitgeistig. Die Ausstattung des glänzenden Sechszylinders, der intern W 114 heißt, kann sich ebenfalls sehen lassen. Schiebedach, Colorglas und ein wertiges Becker-Radio erfreuen den Kenner. Der Zweivergaser-Sechszylinder läuft tadellos und intoniert vortrefflich den typischen heiseren Mercedes-Klang, die vornehme akustische Antithese zum nagelnden Diesel.


Man muss jedoch mit einem Vierganggetriebe statt mit der so angenehmen DB-Automatik der zweiten Generation vorliebnehmen. Dieses Auto gehört fraglos zur Kategorie Einsteigen und Losfahren. Fehlt nur noch der gute Stern auf allen Straßen, aber den gibt es noch neu.

  • Pro: Exzellenter Pflegezustand, lückenlose Dokumentation, technisch hervorragend
  • Kontra: Stern fehlt, partielle Neulackierung, geringe Detailmängel
  • Fazit: Attraktives Sechszylinder-Modell der zweiten Serie mit schöner Ausstattung

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