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Probe Fahren: Opel Kadett B 1100

Der Traum vom H-Kennzeichen

Opel Kadett B 1100 Foto: MPS

Opel Kadett B 1100, EZ 1973, 1078 cm3, 50 PS, 119 000 km

23.01.2012 Alf Cremers Powered by

Ein B-Kadett ist in vielerlei Hinsicht die preiswerteste Möglichkeit, ein H-Kennzeichen-Auto mit unverfälschtem Sechziger-Jahre-Flair zu fahren. Die simple Technik mit dem gusseisernen dreifach gelagerten „Nähmaschinchen“-Motor ist leicht zu warten und zu reparieren.

Die Unterhaltskosten des genügsamen Kompakten fallen denkbar gering aus. Vor allem aber ist der Anschaffungspreis moderat. Unser Kandidat ist ein spätes 73er Modell in zeitgeistigem Pastellgelb für einen fairen Preis. Es ist ein Basis-Viertürer mit den fast unsichtbaren 71er Styling-Retuschen.

Der alamierte Kadett-Enthusiast darf von diesem Angebot nicht zu viel erwarten, denn wirklich gute Kadett B-Limousinen kosten oftmals rund das Doppelte. Lack und Innenausstattung unseres Kadidaten präsentieren sich in guter, gepflegter Verfassung, die Technik funktioniert Opel-like einwandfrei.

Doch leider zeigen sich bei genauerem Hinsehen kleinere Rostnester im Bereich der Schweller, der hinteren Radläufe und der Endspitzen. Vor dem H-Kennzeichen muss also partiell ein wenig geschweißt und lackiert werden.

  • Pro: Viel 60er-Jahre-Charme, gepflegter Originalyustand, wenig km, gute Substanz
  • Kontra: Partielle Schweiß- und Lackarbeiten nötig. H-Gutachten steht noch aus
  • Fazit: Gelegenheit für Selberschrauber, ideales Objekt für Anfänger-Schrauber

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