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Produktionsstillstand bei VW

Engpass bei Getriebeproduktion

VW Jetta, DSG-Wählhebel Foto: Hans-Dieter Seufert

Im VW-Stammwerk Wolfsburg sowie später auch in Emden und Zwickau werden die Bänder im Oktober für zwei Tage still stehen. Grund ist ein Engpass in der Getriebeproduktion in Kassel, die der großen Nachfrage nach Direktschaltgetrieben nicht hinterherkomme, sagte ein Sprecher am Mittwoch (12.10.) in Wolfsburg.

13.10.2011 dpa

Die am Freitag, den 21. und Montag, den 24. Oktober jeweils über alle drei Schichten geplante Pause sei notwendig, um die Versorgung der Werke mit spritsparenden Getrieben aus dem Werk Kassel bis zum Jahresende stabil zu halten. Der Betriebsrat müsse aber noch zustimmen.

VW-DSG schwer gefragt

Die beiden arbeitsfreien Tage sollen zugleich zu ersten Umbauarbeiten für die Einführung der neuen Baukasten-Produktionstechnologie im kommenden Jahr genutzt werden, sagte der Sprecher. Er wies ferner darauf hin, dass die Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien wie dem Direktschaltgetriebe (DSG) kräftig gestiegen sei.
 
Das VW-Getriebeleitwerk in Kassel arbeite seit Monaten an der Kapazitätsgrenze und darüber hinaus auch an Wochenenden, Feiertagen und in den Werksferien. Nur damit habe die Jahresproduktion innerhalb von zwei Jahren von 0,93 Millionen Getriebe 2009 auf voraussichtlich mehr als 1,7 Millionen 2011 nahezu verdoppelt werden können. Volkswagen investiere wegen des anhaltenden  Erfolges der DSG-Technologie allein in den kommenden beiden Jahren rund 550 Millionen Euro in den Kapazitätsausbau des Getriebebaus im Werk Kassel.

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