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Promi-Autos von Ringo Starr und Philippe Starck

Steve McQueens Packard unterm Hammer

1940 Packard Type 120 cabriolet - Ex-Steve McQueen Foto: Artcurial 31 Bilder

Artcurial lockt in diesem Jahr mit zahlreichen Autos aus prominentem Vorbesitz nach Paris zu der Retromobile-Auktion. Am zugkräftigsten dürfte der Name Steve McQueen sein, doch auch Ringo Starr und Philippe Starck versprechen Höchstgebote.

04.02.2014 Kai Klauder Powered by

Neben dem Rolls Royce Silver Cloud, den einst Brigitte Bardot und Charles Aznavourfuhren, bietet Artcurial noch andere Oldtimer aus von prominenten Vorbesitzern an. Am auffälligsten dürfte der 1957er Chevrolet Bel Air Ringo Starr sein, den die Auto-Hifi-Firma „Craig Stereo Systems“ von George Barris zu einem Showcar umbauen ließ. Ende der 70-Jahre wurde der mit Flammen verzierte Wagen in Werbeanzeigen neben Ringo Starr als Motiv eingesetzt.

George Barris baute für Ringo Starr einen Chevy Bel Air um

Der Drummer der Beatles war von dem bei "Barris Kustom Industries" umgebauten Chevy so begeistert, dass er sich noch eine offene Version bauen ließ - die auch von John Lennon und Yoko Ono in der Barris-Werkstatt begutachtet worden sein soll. Zu dem in Paris angebotenen Fahrzeug gehört ein "Certificate of Authenticity" aus dem Jahr 2008, das bestätigt, dass der 1957er Chevrolet Bel Air 2-door Coupé "Kustomized for Ringo Starr for the Craig Car stereo Sweepstakes give-away" umgebaut wurde. Das Estimate für den Chevrolet liegt zwischen 40.000 und 80.000 Euro.

Steve McQueens Packard

Schauspieler Steve McQueen saß mit Sicherheit hinter dem Steuer des 1940er Packard 120 Convertible - das bestätigt ein Zertifikat, unterzeichnet von seinen beiden Kindern Terry und Chad McQueen sowie seiner ersten Frau Neil Adams. Der Wagen wurde 1984 bei der großen "Steve McQueen Estate Auction" in Las Vegas verkauft und befindet sich seit mehr als 20 Jahren in einer belgischen Sammlung. 2012 wurde das Cabriolet restauriert, bekam unter anderem ein neues Verdeck und die Bremsanlage wurde überholt. Der technische Zustand wird mit sehr gut angegeben. Der Preis wird auf 80.000 bis 140.000 Euro geschätzt.

Strandwagen von Philippe Starck

Wie flaniert man am besten entlang der Croisette? Richtig, in einem wendigen offenen Kleinwagen. Dass der französische Designer Philippe Starck sich gut auf der Flaniermeile bei Cannes auskennt, und weiß, wie man dort am besten automobil angezogen ist, erkennt man auch an der Wahl seines Autos. Er besaß einen 1972er Fiat Shelette, einen der winzigen Strandwagen auf Daf- oder Fiat 850-Basis, von dem nur rund 80 Exemplare entstanden sein sollen.

In dem niedlichen Wagen mit Kulleraugen, der von keinem Geringeren als Giovanni Michelotti designt wurde, nimmt die Besatzung auf Korb-Sitzen Platz und lässt sich von dem 843 cm³-Vierzylinder im Heck zum Strand fahren. Das angebotene Fahrzeug hat erst 28.475 km auf dem Tacho und soll sich in Topzustand befinden. Ein großer Service wurde gerade durchgeführt. Das Estimate liegt bei 30.000 bis 40.000 Euro.

Bei der Retromobile, der größten französischen Oldtimermesse, gibt es vom 5. bis 9. Februar 2014 neben drei Auktionen auch spektakuläre Sonderschauen zu sehen: Maharadscha-Autos, Rekordfahrzeuge, Paris-Dakar-Rallyeautos, einen der schönsten Ferrari-Rennwagen und eine einmalige Jean Rédélé-Ausstellung mit Alpines aus seiner Privatsammlung.

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