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Prüfskandal auch bei der GTÜ

500 Halter müssen erneut zur HU

TÜV-Plakette Foto: Archiv

Nun hat auch die Prüforganisation GTÜ ihren Plakettenskandal: Nach Informationen von auto motor und sport müssen rund 500 Autohalter in Südhessen ihr Auto erneut vorführen, weil deren Auto von einem Prüfer kontrolliert wurden, der es offenbar mit der Hauptuntersuchung nicht so genau genommen hat.

29.11.2012 auto motor und sport

Nach Informationen von GTÜ-Sprecher Hans-Jürgen Götz fiel der im Auftrag der Organisation tätige Selbstständige bei der internen Qualitätskontrolle in zwei Fällen durch unsaubere Arbeit auf. Das führte in Abstimmung mit dem zuständigen Regierungspräsidium Südhessen in Darmstadt umgehend zu dessen Kündigung.

GTÜ bezahlt Wiedervorführung

Inzwischen wurden die rund 500 Autohalter angeschrieben und gebeten, ihr Auto erneut vorzuführen. Die GTÜ zahlt die Nachprüfung. Im Gegensatz zu den Bestechungsfällen bei der Prüforganisation GTS in Baden-Württemberg, von der 8.500 Autos betroffen sind, handelt es sich in Hessen laut GTÜ-Sprecher Götz um eine "Maßnahme im Rahmen der Qualitätssicherung" und keine offizielle Anordnung durch die Aufsichtsbehörde.

Das bedeutet für die Kunden, dass sie zu einer Prüfstelle ihrer Wahl fahren dürfen, die GTÜ übernimmt in jedem Fall die Kosten, auch dann, wenn der Autofahrer zur Konkurrenz fährt. Besteht das Auto die Überprüfung, erhält es zudem die volle Plakettenlaufzeit von zwei Jahren. 

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