Die Umsatzrendite solle bis 2010 von zwei auf 5,5 bis 6,0 Prozent gesteigert werden, um sich ab 2015 auf sechs bis sieben Prozent einzupendeln.
Alleine auf dem Kernmarkt Europa will Streiff 29 neue Modelle einführen; davon sind fünf völlig neue Fahrzeugkonzepte und fünf Erweiterungen der Modellpalette. Damit soll der Absatz bis 2010 um 300.000 auf 3,27 Millionen Fahrzeuge steigen. In Südamerika soll der Verkauf mit zwölf neuen Modellen auf 400.000 verdoppelt werden. Ebenfalls zwölf neue Modelle sollen bis dahin in China einen "rentablen Absatz" von einer Million Autos garantieren. Neben der Kooperation mit Dongfeng an der Ostküste prüft Streiff dabei eine Zusammenarbeit mit dem Hersteller Hafei in Südchina. In Russland sollen 100.000 Autos verkauft werden.
Stellenstreichungen und Kostensenkung
Auch auf der Produktions- und Kostenseite will Streiff den Konzern mehr globalisieren. "Ein Werk muss im Herzen des Marktes sein", sagte der Vater des Airbus-Sanierungsprogramms "Power8". In den westeuropäischen Werken fallen in diesem Jahr 7.000 bis 8.000 Stellen weg. Die Verwaltungs- und Fixkosten sollen bis 2010 um 30 Prozent gedrückt werden. Gleichzeitig soll die Zeit für die Entwicklung neuer Modelle um 30 Prozent verkürzt werden. Mit dem Hochfahren der Fertigung wird eine höher Werksauslastung um 20 Prozent erwartet.
Große Wachstumsimpulse will PSA aus umweltfreundlichen Antrieben ziehen. So soll der Anteil der Fahrzeuge mit Stopp&Start-Technik - das automatische Abstellen des Motors bei Ampelstopps - bis 2011 auf eine Million steigen. Ein Hybriddiesel soll 2010 eingeführt werden. Außerdem sollen PSA-Autos dann 30 Prozent Biodiesel-Anteil vertragen.




