Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

PSA baut eigenes Russland-Werk

Foto: PSA

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën will im Sommer den Grundstein für ein eigenes Autowerk in Russland legen.

29.01.2008

Die ersten Autos sollen in der Fabrik in Kaluga bei Moskau 2010 vom Band laufen, wie der für das Projekt zuständige Direktor Didier Aleton am Dienstag (29.1.) nach der Unterzeichnung eines Vertrages mit der Verwaltung des Gebiets Kaluga mitteilte. Aleton bestätigte nach Angaben der Agentur Interfax, dass Peugeot Citroën über eine Beteiligung des japanischen Konzerns Mitsubishi verhandelt. Im Rahmen der Kooperation könne PSA in dem Werk auch Modelle der Japaner bauen, teilte PSA in Paris mit.

PSA investiert 300 Millionen Euro

Das Unternehmen will 300 Millionen Euro in das Werk in Kaluga investieren. Die Kapazität soll zunächst bei 150.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen und später auf 300.000 verdoppelt werden. PSA-Chef Christian Streiff hatte im Januar angekündigt, bis Mitte des Jahres über Einzelheiten zum Werk in Kaluga sowie über einen möglichen Partner zu entscheiden. "Entweder machen wir es alleine oder wir holen uns einen Partner ins Boot", sagte Streiff.

Im November hatte bereits Volkswagen eine 500 Millionen Euro teure Fabrik in Kaluga eröffnet. Ende Dezember 2007 nahm der japanische Autobauer Toyota bei St. Petersburg sein erstes eigenes Werk in Russland in Betrieb. Dort produziert auch der US-Konzern Ford seit Jahren. Der französische Autokonzern Renault übernahm Anfang Dezember 2007 eine Sperrminorität am größten russischen Autobauer Awtowas (Lada). In Kaliningrad (Königsberg) werden Personenwagen von BMW, General Motors und Kia gebaut.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden