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PSA-Bilanz mit Milliarden Fehlbetrag

Peugeot Citroën mit Milliardenverlust in 2009

Foto: PSA 42 Bilder

Europas zweitgrößter Autobauer PSA Peugeot Citroën hat das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Der Fehlbetrag belaufe sich auf 1,161 Milliarden Euro, teilte der französische Konzern am Mittwoch (10.2.) in Paris mit.

10.02.2010

Im Vorjahr hatte das Minus 363 Millionen Euro betragen. Dank der Abwrackprämie in vielen Ländern erzielte PSA Peugeot Citroen im zweiten Halbjahr jedoch einen operativen Gewinn in Höhe von 137 Millionen Euro. Nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte blieb für das Gesamtjahr ein operativer Verlust von 689 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2010 solle das operative Konzernergebnis positiv ausfallen, betonte Konzern-Chef Philippe Varin.   

PSA rechnet weiter mit rückläufigen Verkäufen

Nach dem Auslaufen der Abwrackprämie erwartet der Konzern im Privatkundengeschäft einen deutlichen Rückgang. Diesen will er unter anderem durch den Verkauf von mehr leichten Nutzfahrzeugen ausgleichen. Insgesamt rechnet Varin für die kommenden Monate mit einem rückläufigen Trend: "2010 wird ebenfalls ein schwieriges Jahr sein. Der europäische Markt dürfte um neun Prozent zurückgehen." Er wolle mit neuen Modellen, geringeren Kosten sowie gezielten Verkaufsförderungen gegensteuern. Ziel sei, den Marktanteil weiter zu steigern.
 
Die Verhandlungen über eine engere Zusammenarbeit mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi sollen fortgesetzt werden, sagte Varin. Die Kooperation müsse sich aber rechnen, betonte er. PSA nutzt bereits Mitsubishi-Geländewagen und baut mit den Japanern für 2012 ein Werk in Russland. Mit Mitsubishi könnte PSA weltweit zur Nummer sechs mit der Produktion von viereinhalb Millionen Autos aufsteigen.

Spar- und Entwicklungsplan bis 2012 soll 3,3 Milliarden Euro bringen
 
Für Europa gibt der Konzern den Anteil an den Verkäufen im vergangenen Jahr mit 13,7 Prozent an. Der Hersteller, der seinen Schwerpunkt bei Kleinwagen hat, war im vergangenen Jahr einer der Gewinner der staatlichen Subventionsprogramme und dürfte nun von deren Auslaufen besonders getroffen werden.
 
Mitte November hatte der Konzern auch einen weitreichenden Spar- und Entwicklungsplan bis zum Jahr 2012 angekündigt. Das Paket soll in drei Jahren insgesamt 3,3 Milliarden Euro Gewinn bringen. Es beinhaltet neben Kostensenkungen und einer höheren Auslastung der Werke die verstärkte Expansion in China, Lateinamerika und Russland. In China sieht der Konzernchef im laufenden Jahr weiterhin zweistellige Wachstumsraten, Lateinamerika werde wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

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