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PSA

Diesel-Hybrid kommt später

Foto: Peugeot

Der französische Automobilkonzern PSA verschiebt den Einführungstermin seines Diesel-Hybrids. Die ursprünglich für das Jahr 2010 vorgesehene Premiere des umweltfreundlichen Antriebssystems aus HDi-Dieselmotor und E-Maschine in einem Kompaktmodell der Marke Peugeot oder Citroën sei wegen nicht freigegebener staatlicher Fördergelder hinfällig.

21.02.2008

Das bestätigte Konzernsprecher Laurent Cicolella in Paris dem dpa-Themendienst. Aus diesem Grund werde auch die Hybrid-Strategie des Konzerns verändert.

Mit dem zunächst vorgesehenen Finanzierungsmodell hatte PSA die Entwicklungs- und Produktionskosten verringern wollen, so dass Kunden für die Technik nicht mehr als 2.000 Euro Aufpreis hätten zahlen sollen. Auf diese Weise und mit dem Start der Technik in einem Modell mit hohen Stückzahlen wollte man die "Massenhybridisierung" vorantreiben. Da dieses Vorhaben nun blockiert ist und die Technik mehr Geld kosten wird, werde die Diesel-Hybrid-Technik zunächst in teureren Premium-Modellen mit geringeren Stückzahlen eingeführt, sagte Cicolella. Man rechne nun mit dem Start im Jahr 2011. Welches PSA-Modell als erstes die Technik erhält, stehe noch nicht fest.

Parallel zum "Full-Diesel-Hybrid" will PSA laut Cicolella das Angebot an günstigeren, sogenannten Micro-Hybridsytemen "massiv" ausweiten. Es sei geplant, schon im Jahr 2012 rund 1,6 Millionen Fahrzeuge zu verkaufen, die mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet sind.

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