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PSA-Konzern

Ein SUV mit Mitsubishi

Foto: Mitsubishi 3 Bilder

Der französische Automobilhersteller Peugeot führt mit dem schwer angeschlagenen japanischen Wettbewerber Mitsubishi Gespräche über eine Kooperation im Bereich eines neuen Sports Utility Vehicle (SUV). Es handelt sich um eine Adaption des am heutigen Freitag in Tokio vorgestellten neuen Mitsubishi Outlander.

28.01.2005

Jean-Martin Folz, Vorstandsvorsitzender bei PSA, beabsichtigt, nächste Woche nach Japan zu reisen, um ein endgültiges Abkommen mit dem viertgrößten Automobilkonzern Japans zu schließen. Die Verhandlungen befinden sich derzeit schon in einem fortgeschrittenen Stadium.

PSA hatte bislang auf den Bau von Geländewagen verzichtet, weil der Konzern nicht in den USA vertreten ist und weil die Entwicklung einer SUV-Plattform ohne strategischen Partner zu teuer wäre. Hinter den Kulissen wurde aber nach einer Jointventure-Möglichkeit gesucht.

Eine Kooperation mit Mitsubishi bietet sich schon deshalb an, weil der klamme japanische Hersteller dringend finanzielle Unterstützung braucht, die der gesunde PSA-Konzern einbringen könnte.

Erstes gemeinsames Projekt ist der Nachfolger des Kompakt-SUV Mitsubishi Airtrek/Outlander, der heute (28.1.) in Japan erstmals vorgestellt wurde. Der neue Geländegänger wird für den japanischen Markt ab Herbst 2005 produziert. In Deutschland ist er allerdings nicht vor 2007 zu erwarten.

PSA beabsichtigt, den Outlander mit einer eigenen Karosserie auszustatten und dann als Peugeot möglicherweise schon 2006 zu verkaufen. Im Gegenzug ist die Lieferung von PSA-Turbodieselmotoren an Mitsubishi im Gespräch.

Mitsubishi war erst vor wenigen Tagen im Minicar-Segment eine Allianz mit Nissan eingegangen.

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