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PSA Peugeot Citroen

Die Franzosen verzeichnen 2008 deutlichen Absatzrückgang

Foto: PSA

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën hat 2008 deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet die französische Regierung bereits mit Hochdruck an einem weiteren Plan zur Unterstützung der heimischen Autoindustrie.

14.01.2009

Der Absatz von PSA sei binnen Jahresfrist um 8,7 Prozent auf 2,95 Millionen Einheiten gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag (13.1.)  in Paris mit. In Westeuropa, dem wichtigsten Markt für den Konzern, gingen die Verkaufszahlen sogar um 10,5 Prozent zurück.

Der Marktanteil habe dort jedoch bei 13,8 Prozent stabil gehalten werden können, hieß es. In Deutschland sei er sogar um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent gestiegen. Weltweit lag er laut Unternehmen konstant bei fünf Prozent.

PSA Peugeot Citroën litt 2008 deutlich mehr unter der Wirtschaftskrise als sein französischer Rivale Renault. Dieser hatte vor wenigen Tagen für das vergangene Jahr ein Absatzrückgang um 4,2 Prozent bekannt gegeben.

Hilfen für die französische Autoindustrie sind bereits in Planung. Die Regierung wolle den Herstellern unter anderem zinsgünstige Darlehen zur Verfügung stellen, schrieb die regierungsnahe Zeitung "Le Figaro" am Mittwoch. Zudem sei auch eine Eigenkapitalhilfe für Renault nicht ausgeschlossen. Eines der Probleme des Projekts sei allerdings die Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter. Insbesondere die Darlehen seien schwierig zu vermitteln.     

Nach Informationen der Zeitung will Präsident Nicolas Sarkozy bereits an diesem Donnerstag das geplante Engagement des Staates skizzieren. Ein konkreter Plan sei einige Tage nach dem von Industrie-Staatssekretär Luc Chatel geplanten Branchentreffen am nächsten Dienstag zu erwarten. Neben Renault-Chef Carlos Ghosn gehören auch Wirtschaftsministerin Christine Lagarde, Umweltminister Jean-Louis Borloo und Premierminister François Fillon zu den Teilnehmern.

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