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PSA plant Billigmarke

Vertriebkosten sollen halbiert werden

Foto: Hersteller, dpa

Peugeot und Citroën wollen die Vertriebskosten für die Autos der noch zu gründenden Billigmarke halbieren.

24.03.2011

Das kündigte Markenvorstand Jean-Marc Gales gegenüber auto motor und sport an. "Wenn wir nicht auf 15 Prozent runterkommen, dann macht es keinen Sinn", sagte Gales. Derzeit liegen die Vertriebskosten bei 30 Prozent.

Billigmarke über Internet vertreiben

Diese Halbierung der Vertriebskosten will Gales offenbar auch durch einen Direktvertrieb per Internet erreichen. "Denken Sie an Amazon, an Ikea oder den Gebrauchtwagen-Handel." Für den klassischen Handel sieht Gales dann nur noch Arbeiten im Werkstattbereich.

Die neue Billigmarke werde internationaler aufgestellt, weshalb Gales eine Reaktivierung von alten Markennamen wie Simca oder Talbot ausschließt. Der Markenchef bestätigte Überlegungen, die preisgünstigen Autos in China oder Indien zu bauen.

Neue Leasingmodelle schweben Gales für den Vertrieb von Elektroautos vor. Der Großteil der 7.000 von Peugeot und Citroën in diesem Jahr verkauften Elektroautos werde von Flottenkunden gekauft. Das Problem beim Leasing sei die unterschiedliche Wertentwicklung von Auto und Batterie. "Nach vier Jahren hat das Auto noch einen Restwert von 35 bis 40 Prozent, die Batterie liegt aber noch bei 50 Prozent." Gales prüft deshalb, Batterie und Auto künftig separat zu bewerten.

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