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PSA-Sanierung

Ex-EADS-Chef überwacht Autobauer

Foto: PSA

Der angeschlagene französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën hat mit der Aufnahme von Ex-EADS-Chef Louis Gallois in den Aufsichtsrat eine Bedingung für Staatshilfen erfüllt.

19.12.2012 dpa

Der Regierungsbeauftragte für Investitionsfragen wird nach Unternehmensangaben vom Dienstag (18.12.2012) bereits an der nächsten Sitzung des Kontrollgremiums teilnehmen. Die offizielle Aufnahme soll bei der Hauptversammlung im kommenden April beschlossen werden.

Staat will Sanierungsbemühungen überwachen

Der PSA-Konzern leidet wie der deutsche Hersteller Opel extrem unter seiner Abhängigkeit vom schrumpfenden europäischen Markt und will deswegen mehr als 8.000 Arbeitsplätze abbauen. Um die Zukunft der auf Fahrzeugkredite spezialisierten Finanzsparte sicherzustellen, muss das Unternehmen zudem auf staatliche Garantien in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro setzen.

Als Gegenleistung für die Hilfe akzeptiert PSA einen Dividendenstopp und eine unabhängige Überwachung der Sanierungsbemühungen. Letztere soll unter anderem durch die Aufnahme von Gallois in den Aufsichtsrat sichergestellt werden. Der 68-Jährige war von 2007 bis 2012 alleiniger Chef des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS, zuvor führte er unter anderem die französische Staatsbahn SNCF.

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