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PSA und Mitsubishi

Grundsteinlegung für gemeinsames Werk in Russland

Foto: PSA

Der französische Autobauer PSA Peugeot-Citroën und der japanischer Konzern Mitsubishi haben am Dienstag (10.6.) den Grundstein für ein gemeinsames Produktionswerk in Russland gelegt.

10.06.2008 Harald Hamprecht

Insgesamt investieren die beiden Autobauer 470 Millionen Euro in das Joint-Venture in Kaluga, an dem die Franzosen 70 Prozent halten.

Werk für Gelände- und Mittelklassewagen

In Kaluga, 180 Kilometer südwestlich von Moskau, hat Volkswagen bereits vergangenes Jahr eine eigene Produktion gestartet. Ab 2011 sollen in dem neuen französisch-japanischen Werk 3.000 Mitarbeiter Geländewagen und Mittelklassewagen für den russischen Markt herstellen. Die theoretische Produktionskapazität liegt bei 300.000 Einheiten. Zunächst sollen aber nur 160.000 Fahrzeuge im Dreischicht-Betrieb von den Bändern laufen - 110.000 Kompaktklasse-Limousinen von Peugeot und Citroen (ähnlich dem 308 und C4) sowie 50.000 kompakte Geländewagen aller drei Marken (namens Peugeot 4007, Citroen C-Crosser und Mitsubishi Outlander). Auf dem 200 Hektar großen Gelände, das über eine eigene Lackiererei und ein Presswerk verfügen wird, soll gleichzeitig ein 50 Hektar großer Zuliefererpark entstehen. Zu den namhaftesten Zulieferern am Standort zählen der Logistikdienstleister Gefco sowie der Sitze-, Interior- und Abgassystem-Produzent Faurecia.

"Das ist der Startpunkt für ein langfristiges Produktionsprojekt in einem vielversprechenden Markt", betont PSA-Produktionschef Roland Vardanega. Die Zusammenarbeit mit Mitsubishi erlaube es, Effizienzen zu steigern, da "Best-Practice"-Methoden beider Hersteller zum Einsatz kommen. Das Joint-Venture werde zu einem tieferen "technischen Austausch zwischen beiden Automobilgruppen führen", ergänzte Mitsubishi-Präsident Osamu Masuko bei der feierlichen Zeremonie, der einige hundert Gäste beiwohnten.

Die gemeinsame Produktion in Russland ist bereits das zweite Joint-Venture zwischen PSA und Mitsubishi: Die Japaner fertigen für die Franzosen seit Mitte 2007 den Peugeot 4007 und den Citroen C-Crosser - als Schwestermodell des Mitsubishi Outlander. PSA steuert dafür seit Anfang des Jahres 2.2 Liter HDI-Diesel-Motoren auch für den Outlander bei. Bislang laufen im japanischen Werk Mizushima jeweils 15.000 Einheiten der beiden französischen Crossover von Band. Ende des Jahres soll die Produktion ins Mitsubishi-Werk Nedcar in den Niederlanden verlagert werden.

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