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Pumpen-Panne

Mercedes prüft noch

Foto: Daimler-Chrysler

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat die Tests von Bosch-Dieselpumpen verlängert. Es lägen noch keine endgültigen Ergebnisse aus der Prüfung der neuen Lieferung von Hochdruckdieselpumpen vor, sagte ein Sprecher am Donnerstag (3.2.) in Stuttgart.

03.02.2005

Mit Ergebnissen sei frühestens an diesem Freitag zu rechnen; ursprünglich sollten bereits am Donnerstag Ergebnisse vorliegen. Wegen der Lieferung fehlerhafter Dieselpumpen durch den Automobilzulieferer Bosch stehen in der kommenden Woche bei Daimler-Chrysler in Sindelfingen und BMW in Dingolfing die Bänder still.

In der Mercedes-Benz-Produktion sind am Montag und Dienstag zwei Tage Pause geplant, bei BMW werden die ursprünglich zweitägigen "Faschingsferien" um drei Tage verlängert. Im spanischen Vitoria, wo über 4.000 Daimler-Chrysler-Mitarbeiter die Baureihe Vito/Viano produzieren, stehen die seit vergangenen Donnerstag gestoppten Bänder weiter still.

Ein BMW-Sprecher sagte am Donnerstag, in diesen Tagen würden die betroffenen Kunden angeschrieben. Vom Rückruf sind weltweit 21.500 Autos betroffen, davon rund 6.000 in Deutschland. Wie am Vortag bei Daimler-Chrysler hieß es auch bei BMW, dass noch kein einziger Fall bekannt, wo der Fehler bei der Dieselpumpe aufgetreten sei. Der Fehler sei in der Fertigung aufgefallen und nicht beim Betrieb von Autos.

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