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Punktereform, Kfz-Steuer und Co.

Das ändert sich 2014

BMW i3 Range Extender, Einparken, Heckansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 9 Bilder

Das neue Jahr bringt eine Reihe von Neuerungen. So sollen Sonderparkplätze an Ladestationen und kostenlose Parkplätze für E-Autos eingerichtet werden. Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wird reformiert, um das Verfahren transparenter und einheitlicher zu machen. Für folgende Änderungen stehen bereits konkrete Termine fest:

15.01.2014 auto motor und sport Powered by

Aufgrund der Verschärfung des CO2-Grenzwertes für Neuwagen von 110 auf 95 Gramm je Kilometer wird für alle ab dem 1. Januar erstmals zugelassenen Autos, die diese Grenze nicht einhalten, eine höhere Kfz-Steuer fällig: je Gramm zwei Euro mehr.

Kfz-Steuer ändert sich je nach CO2-Ausstoß

Für Diesel, die bis zu 3,6 Liter, und Benziner, die maximal 4,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, wird nur noch der Grundbetrag erhoben, der sich aus Hubraum und Kraftstoffverbrauch errechnet.

EU-Datenaustausch bei Verkehrsverstößen

Bei acht verkehrssicherheitsrelevanten Delikten, etwa Tempoüberschreitungen oder Rotlichtverstößen, wird ab 1. Januar der EU-weite Halterdatenaustausch die Zustellung von ausländischen Bußgeldbescheiden beschleunigen. Dies ermöglicht es auch den deutschen Behörden, ausländische Verkehrssünder effektiver zu verfolgen. Außerdem sollen Betroffene künftig in ihrer Landessprache über den Verstoß und ihre Rechte informiert werden.

Punktereform

Als umfangreichste Neuerung tritt am 1. Mai das neue Punktesystem, das sogenannte Fahreignungsregister, in Kraft. Von diesem Zeitpunkt an werden Verkehrsverstöße je nach Schwere mit einem, zwei oder drei Punkten bestraft statt bisher mit einem bis sieben Zählern. Führerscheinentzug droht künftig bereits bei acht Punkten anstatt wie bislang bei 18. Punkte gibt es aber nur noch für Vergehen, die sicherheitsgefährdend sind. Die Eintragungsgrenze steigt von 40 auf 60 Euro.

Bußgelder

Zeitgleich mit der Einführung des Fahreignungsregisters steigen viele Bußgelder. So werden Fahrer, die am Steuer das Mobiltelefon in die Hand nehmen und benutzen, mit 60 statt 40 Euro bestraft. Die gleiche Summe wird fällig beim Verstoß gegen die Winterreifenpflicht, beim Parken an unübersichtlichen Stellen oder bei der Behinderung von Rettungsfahrzeugen. Und wer Vorfahrt oder Rotlicht missachtet, muss künftig 70 statt 50 Euro bezahlen. Die Strafe für unberechtigtes Befahren von Umweltzonen verdoppelt sich von 40 auf 80 Euro.

Warnwesten

Ab dem 1. Juli müssen alle in Deutschland zugelassenen Personenwagen, Lastwagen und Busse eine Warnweste an Bord haben. Sie hat der EU-Norm EN471 zu entsprechen. Motorräder bleiben von der Warnwestenpflicht ausgenommen.

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