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Put-Option

Fiat will eine Milliarde Euro von GM

Foto: Fiat; GM

Der Autokonzern Fiat will einem Presseberichten zufolge gegen Zahlung von einer Milliarde Euro sein Recht aufgeben, die angeschlagene Autosparte an den US-Konzern General Motors (GM) zu verkaufen.

16.01.2004

GM hingegen biete nur 100 Millionen Euro, schreibt das italienische Magazin "Il Mondo" ohne Angabe einer Quelle. Fiat und General Motors hatten sich Ende Oktober auf eine Verschiebung der Put-Option um ein Jahr auf 2005 geeinigt. Bereits damals aber hatten die Italiener angekündigt, einen Ausgleich fordern zu wollen, falls GM die Verkaufsoption auf Fiat Auto nicht annimmt. "Wenn GM daran interessiert ist, die Option nicht anzunehmen, müssen wir ein System zur Kompensation finden", hatte Agnelli gesagt.

GM sieht keine Verpflichtung

Der Streit kam zu Stande, weil GM sich nicht mehr dazu verpflichtet sah, die Autosparte des angeschlagenen Fiat-Konzerns zu übernehmen. "Die Put-Option von Fiat ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr gültig", hieß es im November 2003 in einer Mitteilung von GM an die US-Börsenaufsicht SEC. Die Verkäufe von Fiat-Unternehmensteilen und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei Fiat Auto stellten "materielle Verstöße" gegen die vor drei Jahren getroffenen Vereinbarungen dar, lautete die Begründung.

GM ist seit drei Jahren an Fiat Auto mit den Marken Fiat, Lancia und Alfa Romeo beteiligt. Die Put Option sieht vor, dass die Italiener auf eigenen Wunsch den restlichen Anteil der Autosparte an den US-Partner verkaufen können. Sollte die Vereinbarung scheitern, droht Experten zufolge ein heftiger und langanhaltender Rechtsstreit.

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