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PWO

Autozulieferer beschließt Kurzarbeit für 1.100 Mitarbeiter

Foto: PWO

Auch der börsennotierte Autozulieferer PWO reagiert auf die Krise der Automobilindustrie. Für die 1.100 Mitarbeiter im badischen Oberkirch (Ortenaukreis) habe das Unternehmen Kurzarbeit beschlossen, teilte PWO am Montag (2.2.) mit.

02.02.2009

Oberkirch ist Stammsitz von PWO. Die Arbeitszeit werde für jeden Arbeitsplatz individuell gekürzt. Mit der Kurzarbeit wolle PWO Kosten senken. Dies sei notwendig, nachdem das Unternehmen seit mehreren Monaten deutlich weniger Aufträge erhalte. Weltweit beschäftigt PWO 1.900 Mitarbeiter.
 

Bestehende Arbeitsplätze sollen gesichert werden

"Wir haben derzeit in der Automobilindustrie einen nach wie vor extremen Rückgang der Abrufzahlen zu verzeichnen", sagte Vorstandsvorsitzender Karl M. Schmidhuber. Deshalb setzte PWO auf Kurzarbeit.

Ziel sei es, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern. Bereits in den vergangenen Monaten waren die Mitarbeiter aufgerufen worden, Urlaub zu nehmen und Überstunden abzubauen. "Diese Mittel zur Kapazitätsanpassung sind jetzt aber ausgeschöpft", sagte Schmidhuber.

2008 hohe Einbußen

Wegen der Krise der Automobilbranche hatte der Zulieferer im vergangenen Jahr seine Umsatz- und Ertragsprognosen zweimal nach unten korrigiert. Im November hatte PWO mitgeteilt, der Umsatz 2008 werde höchstens auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Dies wären 259,6 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde deutlich sinken. Es werde maximal 11,0 Millionen Euro betragen. 2007 lag das EBIT noch bei 16,8 Millionen Euro.

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