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Quelle versteigert weiter

Das Fürther Versandhandelshaus Quelle will die Online-Versteigerung von Autos nach dem zufrieden stellenden Ergebnis eines ersten Tests fortsetzen.

08.12.2003

Bei der Auktion waren elf Autos unter den virtuellen Hammer gekommen. Rund 500 Gebote waren laut Quelle-Sprecher Manfred Gawlas für die Kleinfahrzeuge eingegangen, die über das Internet-Aktionshaus EBay zur Versteigerung angeboten worden waren. "Es war eine sehr interessante Erfahrung, und wir sind sowohl mit der Resonanz als auch mit den erzielten Preisen zufrieden", sagte Gawlas am Sonntag (7.12.).

Die Fahrzeuge seien zu Preisen zwischen rund 7.000 und 12.500 Euro ersteigert worden. Damit habe man rund ein Drittel des Listenpreises erzielt, sagte Gawlas. "Bei einer Auktion kann man kaum erwarten, den Listenpreis zu erzielen". Quelle möchte auch im nächsten Jahr den Internet-Auktionator EBay für Auto-Verkaufsaktionen nutzen. "Wir sind auf keinen Fall entmutigt", sagte Gawlas. "Allerdings wird sich das nur im Rahmen von Sonderaktionen bewegen."

Die Online-Auktion hatte vom 26. November bis zum Nikolausabend gedauert. Das Startangebot für die Fahrzeuge hatte bei einem Euro gelegen. Die Online-Versteigerung war ein Test für neue Vertriebsmöglichkeiten. Quelle hatte den Handel mit Autos in diesem Jahr gemeinsam mit dem Partner carplus (Bayreuth) gegen den Widerstand von Herstellern gestartet.

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