Der Mittelmotor schöpft aus 2,4 Liter Hubraum zwischen 380 und 525 PS bei 10.500/min. und soll in Sachen Höchstgeschwindigkeit die 300 km/h-Marke locker überschreiten. Die Kraftübertragung auf die 18 Zoll großen Hinterräder erfolgt via sequenzieller Sechsgangschaltung. Das zweisitzige Leichtgewicht bringt mit seiner Kombination aus Carbonmonocoque und Hilfsrahmen aus Stahl nur 525 Kilogramm auf die Waage.
Auf kompakten 4,23 Meter Länge, 1,92 Meter Breite und nur 1,04 Meter Höhe bringen die Schweden alles unter, was einen Supersportler auch optisch auszeichnet: eine tiefgezogene Front mit Spoilerlippe, böse dreinschauende Hauptscheinwerfer, muskulöse Radläufe, Stummelwindschutzscheibe, eine fließende Seitenansicht mit mächtigen Kühlluftöffnungen vor den Hinterrädern, ein knackiges Heck mit Spoiler und kurzem Überhang sowie zwei riesige Auspuffendrohre. Hinter den Sportsitzen überragt ein Überrollbügel die Köpfe der Passagiere und fungiert gleichzeitig als Airbox.
Derzeit befindet sich der Querchianella noch im letzten Prototypen-Stadium. Die schwedischen Macher wollen in der zweiten Jahreshälfte den Verkauf beginnen.
Übrigens: Giotto Bizzarini wechselte 957 von Alfa Romeo zu Ferrari und sollte dort als Ingenieur das Handling des 250 verbessern. Außerdem war er entscheidend an der Entwicklung des Ferrari GTO beteiligt bevor er 1963 zu Iso wechselte und mit dem A3C eine Renn- und Designikone schuf.






