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Radical Coupé RXC ab 2014

Geschlossene Straßenversion mit V8

Radical RXC Coupé Foto: Rossen Gargolov 48 Bilder

EXKLUSIV - Seit 1997 fertig der britische Kleinserienhersteller Radical offene Sportwagen-Exoten, die LMP-Rennwagen ähneln. Ab 2014 rollt zudem das Radcial RXC Coupé mit Achtzylinder an den Start. Neben einer Rennversion ist eine Straßenversion geplant.

01.03.2012 Christian Gebhardt Powered by

Radical RXC Coupé mit Flügeltüren und breiter Karosserie

Für 2014 entwickelt der britische Kleinserien-Hersteller Radical erstmals eine geschlossene Version der puristischen Fahrzeuge. Der Radical RXC erhält wie das offene Topmodell SR8 RX einen Achtzylinder, der von der Radical-Motorenabteilung Radical Performance Eingines (RPE) mitentwickelt wird. „Der RXC wird deutlich breiter werden als die bisherigen Fahrzeuge“, verrät Will Brown von Radical United Kingdom. Gegenüber dem SR8 RX mit einer Breite von 1.790 Millimeter wächst der RXC auf 1.950 Millimeter Fahrzeugbreite.

Radical RXC Coupé mit V8 und Siebengang-Getriebe

Das an einen geschlossenen LMP1-Rennwagen erinnernde Radical RXC Coupé soll es sowohl als Rennversion als auch als straßenzugelassene Variante geben. Wie der offenen Zweisitzer SR8 RX soll auch der geschlossene Rennwagen von einem Achtzylinder angetrieben werden. „Rund 650 PS wird der Wagen haben“, bezifferte Radical-Mann Brown die Leistung. Auch die Straßenversion soll einen Achtzylinder bekommen. Wichtigste Neuerung bei Kraftübertragung: Das Coupé bekommt ein sequenzielles Siebengang-Getriebe mit Lenkrad-Wippenschaltung.

Radical RXC Coupé bekommt elektronische Fahrhilfen

Neben Flügeltüren erhält das Radical Coupé durch die gewachsen Abmessungen auch eine deutlich größere Motorverkleidung sowie einen breiteren Heckflügel mit zwei Mittelstegen, der Teil der überarbeiteten Aerodynamik gegenüber den offenen Varianten ist. „Außerdem entwickeln wir gerade elektronische Fahrprogramme“, erklärt Will Brown. Während die bisherigen Radical-Modelle gänzlich ohne Fahrhilfen gebaut werden, kommt das Radical RXC Coupé mit ABS sowie einer Traktionskontrolle. Auch ein ESP wäre denkbar.

Straßenzulassung für Radical SR3 SL

Dank europäischer Kleinserienzulassung kann der offenen Mittelmotor-Zweisitzer Radical SR3 SL ab sofort auch in Deutschland zulassen werden. "Wir haben bereits zwei Fahrzeuge in Deutschland ausgeliefert und sechs weitere Vorbestellungen", erklärt Alexander Tauer, von Radical Sportscars Deutschland mit Sitz in Wiesbaden. Der Radical SR3 SL ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichsten Radical-Modells, dem 2002 präsentierten SR3 RS. Bisher rollten über 600 RS-Versionen aus dem Werk im ostenglischen Peterborough. Anders als in den meisten anderen Radical-Modellen greift im SR3 SL kein frisiertes Hayabusa-Motorradtriebwerk, sondern ein 243 PS-starker Ford Ecoboost-Vierzylinder an.

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