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Rallye Akropolis

Ford fällt zurück

Foto: McKlein

Wegen Problemen mit der Aufhängung haben beiden Ford Weks-Piloten auf der abschließenden Special-Prüfung deutlich Zeit eingebüßt. So liegt Sebastien Loeb nach dem ersten Tag (30.5.) der Rallye Griechenland sicher an der Spitze des Klassements.

30.05.2008 Tobias Grüner Powered by

Mit einer bitteren Enttäuschung endete für Ford der erste Rallye-Tag in Griechenland. Hirvonen verlor auf der nur  4,6 Kilometer langen Zuschauer-Prüfung "Tatoi 1" 46 Sekunden wegen einer gebrochenen Vorderrad-Aufhängung. Teamkollege Latvala büßte auf Loeb sogar 1:06 Minuten wegen eines ähnlichen Problems an der Hinterrad-Aufhängung ein.

Citroen-Duo führt deutlich

Dadurch liegt Weltmeister Sebastien Loeb nach dem ersten Tag komfortabel mit 15,7 Sekunden vor seinem Teamkollegen Dani Sordo an der Spitze. Der erste richtige Verfolger kommt nicht etwa aus dem Ford-Lager, sondern sitzt im neuen Subaru Impreza. Petter Solberg liegt mit einer knappen Minute Rückstand allerdings schon weit hinter Loeb und wird sich am Samstag eher nach hinten orientieren.

Der Norweger war trotz Platz drei mit seinem neuen Auto selbst nicht ganz zufrieden: "Wir haben noch Arbeit vor uns und müssen uns noch verbessern. Die Fans müssen noch ein wenig Geduld haben", sagte "Hollywood". Der neue Impreza WRC08 ist zwar aktuell noch kein Siegauto, aber wenigstens scheint das neue Schrägheck-Modell zuverlässig zu halten. Auch Chris Atkinson auf Rang acht brachte seinen Impreza - abgesehen von einem Plattfuß - sicher über den Tag.

Wegen den Problemen beim Werksteam ist Henning Solberg aktuell der beste Ford-Pilot im Klassement. Der Stobart-Mann liegt nur knapp sieben Sekunden hinter seinem Bruder auf Rang vier. Da Teamkollege Gigi Galli nach einer Kollision mit einem Felsen ausgeschieden war, wurde Henning allerdings zu vorsichtiger Fahrweise ermahnt. Ob es am Samstag zu einem Familienduell um den dritten Podiumsrang kommen kann, ist fraglich.

Verkorkster Tag für Ford

Hinter Urmo Aarva in einem weiteren Citroen C4 liegen die eigentlichen Ford-Speerspitzen Hirvonen und Latvala nur auf den Plätzen sechs bzw. sieben. Schon vor dem dramatischen Ende klagten beide über Probleme mit einem untersteuernden Fahrzeug. Bei Latvala kam noch Pech mit einem Reifenschaden hinzu. Hirvonen verlor als Straßenfeger zusätzlich Zeit.

Spitzenreiter Loeb war mit dem ersten Tag dementsprechend zufrieden. Probleme machen nur die schwierigen Bedingungen auf der Strecke: "Es ist wirklich hart da draußen. Vor allem für das Auto." Da Latvala die meiste Zeit des Tages in Schlagdistanz lag, ging auch der Elsässer meist volles Risiko: "Ich gebe wirklich alles. Manchmal sogar ein wenig zu viel. Wir hatten ein, zwei haarige Situationen." Nun kann es der Elsässer am Samstag etwas langsamer angehen lassen.

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