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Rallye Breslau

Neuer Miteigentümer, neue Veranstaltung

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Hoppla, da kommt ja richtig Schwung in die „alte Dame Breslau“! Nach dem Wechsel an der Spitze vor eineinhalb Jahren hatte sich der neue Orga-Chef Henrik Strasser einiges vorgenommen. Jetzt überraschte er mit einer völlig neuen Sportstrategie.

06.04.2011 Powered by

Nach den schon verkündeten „Renovierungsarbeiten“ an der Rallye Breslau, die am letzten Juni-Samstag erstmals in Breslau und nicht in Dresden starten wird, präsentierte Strasser („Gemeinsam sind wir stark!“) jetzt mit dem Bulgaren Alexander Kovatchev einen neuen Partner in der ausrichtenden Gesellschaft. Unternehmer Kovatchev, selber Top-Pilot in der Geländewagen-Klasse und in der Vergangenheit Baja- wie auch Breslau-Sieger, bringt eine attraktive Mitgift in die neue Ehe ein: Der Nachfolger der „Balkan Off Road“ wird ab diesem Jahr unter dem „Breslau“-Label das Angebot an die anspruchsvolle Off Road-Sportgemeinde erweitern. 

Diese „zweite Breslau“ soll keine an einen anderen Ort verpflanzte Doublette der klassischen Breslau sein sondern einen eigenen, unverwechselbaren Charakter haben. Neben der klassischen Breslau – geprägt von Seilwinde und Wasserdurchfahrten – gibt es deshalb jetzt erstmals eine „Breslau Cross Country“. Hier stehen Geschwindigkeit gepaart mit gutem Navigationsgeschick im Vordergrund. Und auch das ist neu: Es sind auch „Touristen“ willkommen, die in diesen Sport hineinschnuppern wollen. Mit Roadbook, Tripmaster und Helm steht dem nichts im Wege. 

Bestes Rallye Raid-Format

Die  Cross Country-Version der Rallye Breslau verspricht bestes Rallye Raid Format, geprägt von langen, teils schnellen Etappen. Das Streckenprofil erfordert keine Seilwinde, bestenfalls einen Notanker. Zugelassen sind Rallye Raid Fahrzeuge, auch ohne FIA-Homologation. Damit wird diese Rallye auch interessant für Rally Raid-Teams, die zum Beispiel bei Bajas eher die schnelle Variante bevorzugen, nicht so sehr den „Trophy-Charakter“ der klassischen Breslau.
Die Strecke verspricht Abwechslung: Ist Polen eher flach und die höchste Erhebung ein 25-Meter Sandhügel in Zagan, so versprechen die Breslau-Macher für den Südosten Europas ganz neue Erfahrungen: In Rumänien und Bulgarien ist „dreidimensionales Fahren“ angesagt. Das Rennen führt durch die schönsten Regionen mit unberührter Natur. Die fahrerischen Herausforderungen werden perfekt ergänzt durch die Lage der Camps an idyllischen Orten, um den besonderen Flair der Länder und der Bevölkerung mit zu bekommen.

Starke Strecke

Vom 24. September bis 1. Oktober 2011 startet die 18. Breslau in Budapest. Dem Showstart folgt hier ein Prolog. Nach einer Verbindungsetappe findet die erste Wertungsprüfung  ebenfalls in Ungarn statt. Unmittelbar nach dem Grenzübertritt nach Rumänien geht es über die Karpatenausläufer Richtung Sibiu, wo die Kings Road – die höchste offene Straße ( 2300m) über die Karpaten – und über die Donau in Richtung Bulgarien gefahren wird.

Nach zwei Wertungstagen in Bulgarien bis zur Schwarzmeerküste geht es über Rumänien wieder in Richtung ungarische Grenze, wo die Siegesfeier stattfindet.

Die Veranstalter versprechen die bekannten Standards: Vom medizinischen Service bis zu einer Woche Catering – angepasst an die lokalen „Schmankerln“. Der Standard entspricht dem der bekannten Rallye Breslau. Merke: Wo Breslau draufsteht soll auch Breslau drin sein!

Trucks auf RoRo-Schiff

Truck-Teams denen die An-/und Abfahrt nach Budapest zu lang oder zeitaufwändig ist, bieten die Breslau-Macher einen ganz besonderen Service: via RoRo-Schiff auf der Donau zur Ungarn-Metropole und zurück! Die Transport-Kosten sollen sich im Rahmen halten. Die Startgebühren auch: Auch hier gilt der Breslau-Standard – abzüglich eines Bonus für all jene, die schon zur klassischen Breslau gemeldet haben.

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