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Rallye Dresden-Banjul

Gebrauchtwagen-Rallye durch Europa und Afrika

Rallye-Dresden-Banjul 25 Bilder

Am 7. November 2009 startete die Rallye Dresden-Dakar-Banjul in Richtung Afrika. Nach den ersten Etappen durch Deutschland, Frankreich und Spanien ist nun afrikanischer Boden erreicht. Jetzt geht es quer durch Marokko und die Sahara in Richtung Gambia.

16.11.2009 Powered by

50 Teams treten in Gebrauchtwagen zur Rallye an. Unter den teilnehmenden Fahrzeugen sind auch einige Geländewagen-Modelle am Start - der Großteil startet jedoch mit ganz herkömmlichen Gebrauchtwagen, alle jedoch mit einem speziellen Teamnamen versehen und mit einem ganz eigenen Charakter. Im Ziel in Banjul werden die Autos für einen guten Zweck versteigert. Knapp 7.000 Kilometer führt die Strecke in 19 Tagen durch Deutschland, Frankreich und Spanien, Marokko, Mauretanien und den Senegal mit der legendären Stadt Dakar, bis die Karawane Banjul, die Hauptstadt des kleinsten afrikanischen Landes erreicht.

Nur alte Gebrauchtwagen sind erlaubt

Zur "Mutter aller Rallyes", dem großen Vorbild "Dakar", gibt es zwei gravierende Unterschiede: Erstens ist diese Tour keine Jagd, bei der es um Geschwindigkeit geht und zweitens dürfen die Teilnehmer ausschließlich in alten Gebrauchtwagen an den Start gehen. Am Zielort werden die Autos versteigert und der Erlös wird an verschiedene Hilfsorganisationen, Schulen, Krankenhäuser und andere Projekte verteilt. Diese Tatsachen und die moderate Startgebühr erklären, warum die aller sechs Monate stattfindende "Low-Budget-Rallye" in ihrem dritten Jahr längst über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus bekannt und beliebt ist: Die nächste Runde im April 2010 ist mit 50 Teams bereits vollständig ausgebucht.

Lange erste Etappen durch Deutschland, Frankreich & Spanien

Nach dem "Prolog“ in Dresden, bei dem sich circa 20 von den 46 teilnehmenden Teams am Ufer der Elbe vor der berühmten Dresdner Altstadtsilhouette kennenlernen und ihre Autos präsentieren konnten, erfolgte am Samstag (8.11.) die Fahrt nach Hohberg bei Offenburg, danach weiter nach Frankreich, über  Angouleme nach Madrid und schließlich zur Fähre nach Algeciras/Cadiz. Die ersten Etappen wurden dabei bewusst "kilometerintensiv“ angelegt, denn aus Erfahrung wissen die Organisatoren: In Europa muss man in wenig Zeit weit voran kommen, da alle Fahrer möglichst bald wärmere Gefilde erreichen wollen.

An den ersten, anstrengenden Tagen entsteht deshalb jedoch meist noch kein wirklich intensiver Kontakt der Einzelkämpfer untereinander, wie auch Rallye-Berichterstatterin Nora Domschke, die bereits zum fünften Mal dabei ist, zu berichten weiß: "Das Wetter ist mies und wenn man sich abends in einem Hotel oder auf einem Parkplatz trifft, sind alle müde und gehen zeitig ins Bett. Die ersten Tage sind eben sehr lang und die Autos werden erstmals richtig ausgefahren. Häufig fällt da mal eine Dieselleitung ab oder eine Lichtmaschine geht kaputt. Aber das sind kleinere Pannen, die völlig normal sind. Ab San Roque in Spanien, wo die Temperaturen erfahrungsgemäß oft schon etwas milder sind, schlägt dann zum ersten Mal das tolle Rallye-Gefühl so richtig durch. Da sitzen abends alle auf dem Campingplatz zusammen und reden.“

Mittlerweile hat der Rallye-Tross das nördliche Afrika erreicht. Was bisher so alles geschah, lesen Sie ausführlich bei den Kollegen von auto motor und sport.

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