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Rallye Dü'dorf-Shanghai

Hainbach/Fabisch und Schmidt/Schmidt siegen

Foto: Hess 18 Bilder

13.000 Kilometer in 43 Tagen – zurückgelegt auf Straßen, Feldwegen, Schotterpisten und Schlaglöchern mit vereinzelten Asphaltstücken. Das war die Thyssen Krupp Classic und Youngtimer-Rallye Düsseldorf-Shanghai 2007.

01.10.2007 Powered by

Nachdem in den ersten Tagen das ursprünglich 27 Teams starke Teilnehmerfeld stark dezimiert wurde, empfingen am 29. September Thyssen Krupp-Vorstand Ekkehard Schulz und TV-Moderator Heiner Bremer die verbliebenen elf Teams in Shanghai, die einen Tag zuvor in der asiatischen Metropole angekommen waren.

Den Teilnehmern waren die Strapazen der letzten Wochen anzusehen, gerade die letzte Etappe war noch einmal eine Nerven aufreibende Fahrt: Stundenlange Staus bei hohen Temperaturen belasteten einmal mehr Mensch und Material. Doch die Laune nach der Siegerehrung konnte das nicht trüben. So wurde bis weit in die Nacht hinein gefeiert.

Am 17. August waren die Teilnehmer in Düsseldorf gestartet und erreichten nun nach mehr als sechs Wochen das Ziel in Shanghai - um eine Abenteuererfahrung reicher und mit verbesserter Beziehung zu ihrem Fahrzeug, dass sie so intensiv wohl kaum auf eine andere Art kennen lernen könnten.

Die Ergebnisse:

Gesamtsieger:

Rainhard Hainbach und Klaus Fabisch auf 1972er BMW 2002. Die beiden gewannen 1979 die Deutsche Rallyemeisterschaft. 28 Jahre später siegen sie bei der Rallye Düsseldorf-Shanghai.

Punktgleich waren das Team Schmidt auf 1973er Opel Ascona. Konrad Schmidt mit seinen Söhnen Toni und Christian sowie Stefanie Hauck und Sandra Schön waren die Mitglieder des Familienteams.

Tourenwagen-Klasse:

Heidi Hetzer mit Astrid Jäger-Frick und Andrea Hägele auf 1973er Opel Rekord Coupé.

LKW-Klasse und Ehrenpreis:

Helmut Marczinkowski und Dietmar Hoffmann lagen mit ihrem Mercedes-Benz in der Wertung vorne und holten sich den Pokal in der LKW-Wertung. Doch soweit hätten sie es ohne die Hilfe von Udo Ahrendt nicht geschafft. Ahrendt und Julia Bittermann schleppten mit ihrem 1977er Daimler Benz LA 911 BMA eine Etappe lang den Feuerwehr-Mercedes-Benz LF 408 G von Marczinowski und Hoffmann.

Dafür bekamen sie einen Ehrenpreis für faires Verhalten und Hilfsbereitschaft. Ein Riss im Motorblock hatte die Weiterfahrt des Feuerwehrbusses verhindert. Nach einer provisorischen Reparatur konnte er dann mit maximal 60 km/h und voll aufgedrehter Heizung weiterfahren. Allerdings nur bis zum kilometerlangen Stau vor Shanghai. Bei 32 Grad Celsius Außentemperatur und mehreren Staukilometern musste er erneut an den Abschlepphaken.

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