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Rallye Dü'dorf-Shanghai

Von Russland nach China

Foto: Fabisch 20 Bilder

Klaus Fabisch berichtet uns von der Rallyestrecke Düsseldorf-Shanghai. Von Russland geht es durch die Mongolei nach China.

27.09.2007 Powered by

10. September – Etappe von Krsnojarsk nach Tajset

Alle Teams erreichen auf Schlaglöchern mit zwischengestreuten Schotterbrocken gegen 17.00 Uhr die nicht sehr attraktive Stadt Tajset. Auch das Hotel findet nicht gerade unsere Zustimmung.

11. September - Etappe von Tajset nach Irktutstk

nach 570 Kilometern auf wieder äußerst schlechten Straßen kommen wir in Irkutstk an. Zwei Begleitfahrzeuge haben Steinschlagschäden in ihrer Windschutzscheibe.

13. September – Etappe von Irkutstk nach Ulan Ude

Nach einem erholsamen Tag in Irkutstk nehmen wir die 450 Kilometer nach Ulan Ude in Angriff. Die schöne Strecke führt uns bei rund 30 grad Außentemperatur um den Baikalsee und nach 450 Kilometern ist das Ziel Ulan Ude erreicht.

17. September – Etappe Ulaan Bator nach Sain Shand

Heute steht die 240 Kilometer-Fahrt nach Sain Shand im Roadbook. Uns überrascht ein Sperrgebiet im Süden der Mongolei. Wegen Murmeltierseuchengefahr dürfen wir auf einer Strecke von 100 Kilometern nicht anhalten und unser Auto nicht verlassen. Nach dem Ende der Sperrzone stehen wir mitten in der Wüste Gobi. Über Hunderte von Kilometern sehen wir keinen einzigen Baum und keinen Strauch. Nur Steppe, Sand und Schotterpisten. Bei kaltem Wind suchen wir uns einen Platz und errichten unser Zeltlager.

18. September – Etappe von Ssain Shand nach Zaamin Uud

Wir kommen gut in Zaamin Uud an, doch die Strecke war brutal, die hygienischen Verhältnisse waren kaum zu ertragen. Jetzt stehen wir an der Grenze nach China.

19. September – Etappe von Zaamin Uud Datong

Nach ewig langen Wartezeiten an der Grenze, während der wir Horrormeldungen von dem stärksten Taifun hören, der auf Shanghai zurast, kommen wir endlich nach China. Angeblich wurden 1,6 Millionen Menschen wegen des Sturms evakuiert. Wir sind dennoch gut gelaunt: Die Straßen verbessern sich schlagartig.

21. September – Etappe von Datong nach Beijing

Wir stehen im schlimmsten Stau den man sich vorstellen kann. Rund um Peking geht nichts mehr vorwärts. Die LKW bewegen sich bereits seit drei Tagen keinen Meter voran. Wie es bei uns weitergehen soll, wissen wir nicht.

23. September – Etappe von Beijing nach Dezhou

Auch beim Verlassen der Metropole geraten wir wieder in einen Riesen-Stau. Für die 150 Kilometer raus aus Peking benötigen wir neun Stunden. Die Temperaturen von 30 Grad Celsius machen die Warterei noch schlimmer.

25. September – Etappe von Qufu nach Xuzhou

Alle Teams kommen gut im 5-Sterne-Hotel New Century in Xuzhou an. Das Hotel gefällt uns allen, den Komfort haben wir uns nach mittlerweile 41 Tagen unterwegs auch verdient. Morgen steht der Besuch der weltberühmten Han Krieger Gräber auf dem Kulturprogramm.

28. September - Etappe von Kunshan nach Shanghai

Die Teams erreichen nach einem Höllenritt Shanghai. Bei 32 Grad schwül-feuchtem Wetter mußten Mensch und Maschinen mehrere Stunden lange Staus verkraften. Die Durchschnittgeschwindigkeit betrug auf den Autobahnen über Stunden gerechnet nur 20 km/h. Ein Begleitfahrzeug, der Feuerwehr-Mecedes LF 408 G, mußte wegen Kühlproblemen gezogen werden. Am Samstag, 29. September findet nach 44 Tagen Rallye Düsseldorf-Shanghai die Siegerehrung statt.

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