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Rallye Irland

Loeb dominiert

Foto: McKlein 66 Bilder

Mit einem beruhigenden Vorsprung von 59,3 Sekunden geht Sebastien Loeb in den letzten Tag der Rallye Irland. Der Weltmeister profitierte am Samstag (17.11.) von einigen Patzern seiner direkten Verfolger.

17.11.2007 Powered by

Nach dem Ausfall von Meisterschaftskonkurrent Marcus Grönholm am Freitag hat Loeb nun beste Karten seinen Titel zu verteidigen. Viel besser hätte es jedenfalls nicht laufen können. Auch am Samstag zeigte der Elsässer wieder seine Extraklasse und konnte vier der sechs Wertungsprüfungen gewinnen. "Wir hatten absolut keine Probleme, es war ein perfekter Tag", so ein entspannter Loeb, "unsere Führung ist relativ beruhigend und wir gehen kein Risiko. Aber wie müssen weiter konzentriert bleiben und den Sieg nach Hause bringen."

Die Konkurrenz machte es dem Franzosen bisher relativ leicht. Loebs ärgster Verfolger, Citroen-Teamkollege Dani Sordo, verlor nach einem Ausrutscher auf WP 12 mehr als 30 Sekunden auf den Elsässer und hat mittlerweile aufgesteckt. Für den Spanier geht es nun darum, den zweiten Platz sicher nach Hause zu fahren. "Es war schwierig heute, aber ich bin zufrieden wie es am Nachmittag gelaufen ist", sagte Sordo nach der Abschlussprüfung.

Ford will Marken-Titel sichern

Hinter dem Citroen-Duo an der Spitze duellieren sich weiter Jari-Matti Latvala und Mikko Hirvonen um den letzten Podiumsplatz. Aktuell liegt Latvala im privat eingesetzten Stobart-Focus noch 28,8 Sekunden in Front. Werkspilot Hirvonen hat jedoch die klare Ansage von Ford-Teamchef Malcolm Wilson, sicher anzukommen und mindestens drei Zähler in der Teamwertung einzufahren. Dadurch könnte sich Ford vorzeitig den Markentitel sichern.

Dank der vorsichtigen Fahrweise von Hirvonen hatte Latvala bereits einen Vorsprung von über 50 Sekunden herausgefahren, bis er auf WP 14 selbst von der regennassen Straße in ein Feld schlidderte. Pech für den Finnen: In der Auslaufzone stand ein Pfosten im Weg und Latvala hatte große Probleme seinen lädierten Motor wieder in Gang bringen. Mit Hilfe der vielen irischen Rallye-Fans beförderte der Finne sein Sportgerät dann jedoch wieder auf den Asphalt und setzte seine Fahrt mit rund 30 Sekunden Zeitverlust fort. "Außer dem Fehler verlief der Samstag eigentlich perfekt. Wie müssen aber konzentriert bleiben. Auf jeden Fall habe ich bei dieser Rallye wieder viel Erfahrung sammeln können", so Latvala.

Solberg ohne Probleme

In Schlagdistanz zu den beiden Ford auf Rang fünf liegt aktuell Petter Solberg. Außer einer falschen Reifenwahl verlief der Samstag für den norwegischen Ex-Weltmeister überraschend unspektakulär. Trotz der schwierigen Bedingungen hielt auch die Technik beim letzten verbleibenden Impreza. "Es ist wichtig für Subaru in der Rallye zu bleiben und Punkte in der Teamwertung einzufahren. Ich werde deshalb keine Risiken mehr eingehen."

Am Samstag hatten die Piloten in Irland wieder mit schweren Regenfällen zu kämpfen. Dadurch wurde zwar der rutschige Schlamm etwas von der Strecke gespült, allerdings wurden die Piloten immer wieder von großen Pfützen und plötzlich eintretendem Aquaplaning überrascht. Am Sonntag erwarten die Fahrer zum Abschluss noch einmal vier schwierige Prüfungen über 55 WP-Kilometer.

Zeitentabelle Rallye Irland (Tag 2):

1. S. Loeb - 2:30:35.2 h
2. D. Sordo + 59.3
3. J. Latvala + 2:08.8
4. M. Hirvonen + 2:37.6
5. P. Solberg + 2:53.2
6. G. Wilks + 5:52.0
7. M. Wilson + 9:23.3
8. G. MacHale + 10:07.7
9. A. Mikkelsen + 13:01.3
10. A. MacHale + 15:58.4

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