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Rallye Schweden

Latvala bleibt vorne

Foto: McKlein

Trotz wechselhafter Bedingungen auf den schwedischen Pisten konnte Jari-Matti Latvala seine Führung am Samstag (9.2.) souverän verteidigen. Wegen des Tauwetters mussten die Verantwortlichen eine Prüfung absagen.

09.02.2008 Powered by

Die Piloten mussten wie schon am Freitag mit einem Gemisch aus Schotter, Schnee und Eis zurechtkommen, wobei der Schotteranteil am Samstag noch einmal deutlich höher lag. Am Ende von WP 13 mussten die spikebesetzten Gummis sogar einen längeren Asphalt-Abschnitt bewältigen. Die Fahrer zeigten sich entsprechend wenig begeistert von den Bedingungen: "Es ist absolut lächerlich auf diesen Pisten zu fahren. Man findet überhaupt keinen Grip und die Gefahr von Reifenschäden ist sehr groß", beschwerte sich beispielsweise Mikko Hirvonen.

Latvala vor Premieren-Sieg

Sehr gut kam wieder Ford-Pilot Jari-Matti Latvala mit dem anspruchsvollen Untergrund zurecht. Mit einem Vorsprung von  49,8 Sekunden auf Hirvonen geht der Finne in den Abschlusstag. Hinter dem Ford-Werksduo liegt mit Gigi Galli nun allerdings nur noch ein Stobart-Focus. Henning Solberg verabschiedete sich mit seinem Sportgerät auf WP 11 drehend von der Strecke und von einem möglichen Podiumsplatz. Nutznießer des Fehlers war ausgerechnet Bruder Petter Solberg. Der Subaru-Pilot liegt mit seinem Impreza des Jahrgangs 2007 nun auf Rang vier.

Einen Achtungserfolg konnte das Citroen-Team verbuchen. Dani Sordo profitierte von den zahlreichen Fehlern und Ausfällen der Konkurrenz und schob sich trotz der Fünf-Minuten-Zeitstrafe auf Punkterang sieben. Auch Loebs C4 ging nach der Doppel-Rolle vom Freitag wieder an den Start. Nach zwei Bestzeiten auf WP 9 und WP 11 war die Testfahrt allerdings mit technischen Problemen vorzeitig wieder beendet.

Ford-Nachwuchs auf dem Vormarsch

Besser lief es am Samstag für das von Marcus Grönholm betreute Ford-Nachwuchstalent Andreas Mikkelsen. Die Motorenprobleme vom Vortag konnten über Nacht behoben werden und mit neuer Power ging es für den Norweger vor bis auf Rang sechs. Sein Markenkollege Matthew Wilson liegt mit nur 10,5 Sekunden Vorsprung in direkter Schlagdistanz auf fünf. "Wir werden weiter Gas geben und ich denke, wir können ihn packen", so die Kampfansage des Norwegers.

Am Sonntag müssen die Piloten noch sechs Prüfungen mit insgesamt 92 Wertungskilometer überstehen. Allerdings besteht nach wie vor due Gefahr, dass einige WPs abgesagt werden. Schon am Samstag fiel WP 12 dank der milden Temperaturen sprichwörtlich ins Wasser. Über eine Verkürzung des Weges zum ersten WRC-Rallyesieg würde sich Latvala sicher nicht beklagen.

Zeitentabelle nach 14 von 20 WPs:

1.


Jari-Matti LATVALA

2:03:53.7


2.


Mikko HIRVONEN

2:04:43.5

+49.8

3.


Gigi GALLI

2:05:29.6

+1:35.9

4.


Petter SOLBERG

2:06:34.6

+2:40.9

5.


Matthew WILSON

2:08:31.3

+4:37.6

6.


Andreas MIKKELSEN

2:08:41.8

+4:48.1

7.


Dani SORDO

2:10:45.6

+6:51.9

8.


Toni GARDEMEISTER

2:12:43.0

+8:49.3

9.


Juho HÄNNINEN

2:12:46.4

+8:52.7

10.


Jari KETOMAA

2:13:54.5

+10:00.8

11.


Martin PROKOP

2:14:58.3

+11:04.6

12.


Patrik SANDELL

2:15:14.7

+11:21.0

13.


Uwe NITTEL

2:16:05.6

+12:11.9

14.


Mads ØSTBERG

2:16:50.3

+12:56.6

15.


Toshihiro ARAI

2:16:52.6

+12:58.9

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