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Rallye Schweden

Loeb draußen

Foto: McKlein 44 Bilder

Nach einem Überschlag auf der vierten Prüfung musste Weltmeister Sebastien Loeb die Rallye Schweden am Freitag (8.2.) aufgeben. Überraschend deutlich führt Ford-Nachwuchsmann Jari-Matti Latvala das Klassement an.

08.02.2008 Powered by

Die Rallye Schweden hat von Beginn an dramatische Action zu bieten. Bei wechselnden Bedingungen war es ausgerechnet Loeb, dem am Freitag der erste schwerwiegenden Fehler unterlief. Eine doppelte Seitwärtsrolle beendete schon auf WP4 alle Hoffnungen des Franzosen auf einen Jubiläumserfolg zum 100. Rallyestart. Mit gut vier Minuten Rückstand konnte sich Loeb zwar gerade noch in den Mittagsservice retten. Doch den Start der nächsten Prüfung erreichte der C4 nicht mehr.

"In einer Linkskurve sind wir mit dem inneren Rad an einem Schneewall hängengeblieben", schildert Loeb sein Missgeschick. "Das Auto drehte sich auf die Seite und überschlug sich einmal." Als der Weltmeister endlich wieder zurück auf der Strecke war, wurde der Citroen C4 von einer defekten Kupplung eingebremst. Ob Loeb am Samstag nach Superally-Regeln noch einmal an den Start gehen wird, ist noch unklar. Nach dem Ausfall von Loeb und der Zeitstrafe für Sordo kann Citroen wohl nichts Zählbares aus Schweden mitnehmen.

Ford-Dominanz in Schweden

In Führung liegt nach den ersten 122 WP-Kilometern ein reines Ford-Quartett, angeführt von Jari-Matti Latvala. Der Nachwuchspilot konnte bei seinem zweiten Einsatz im Werks-Focus eine beeindruckende Vorstellung abliefern: Latvala konnte bis auf die abschließende Super Special alle Prüfungen am Freitag für sich entscheiden. "Es war wirklich ein richtig guter Tag", konstatierte der junge Finne grinsend. "Ich habe das Vertrauen zum Auto und zur Strecke. Es ist ein gutes Gefühl und ich genieße es richtig hier zu fahren."

Sein direkten Verfolger, Teamkollege Mikko Hirvonen, liegt nach dem ersten Tag bereits 48,2 Sekunden zurück. Dahinter komplettiert das Stobart-Duo Henning Solberg und Gigi Galli die Dominanz der Ford-Mannschaft. Erst auf Rang fünf findet sich mit Subaru-Pilot Petter Solberg der erste "Nicht-Focus". Der Norweger war darüber allerdings nicht unzufrieden: "Es ist in Ordnung. Mehr können wir aktuell nicht tun."

Dramatik auf den ersten Kilometern

Loeb war nicht das einzige Opfer des ersten Tages. Subaru-Pilot Chris Atkinson verlor schon auf der zweiten Prüfung bei einem Dreher die Frontschürze und viel Zeit. Für Per Gunnar Andersson war die Rallye Schweden schon früh ganz beendet. Der Suzuki Pilot musste sein Sportgerät mit Motorschaden auf WP 4 abstellen.

Da die Prüfungen am Freitag etwas höher gelegen sind, lag zu Beginn noch ein wenig Schnee- und Eis auf der Schotterstrecke. Später bekamen die Piloten immer mehr feuchten Matsch unter Spike-Pirellis. Die Bedingungen seien schwierig, aber gerade noch akzeptabel, so der Tenor der Piloten. Am Wochenende erwartet die Piloten allerdings eine Rutschpartie mit noch viel mehr Matsch. Am Samstag wird in einer tiefergelegenen, etwas wärmeren Region gefahren.

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