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Range Rover Evoque Kaufberatung

Das Beste aus 150.000 Möglichkeiten

Range Rover Evoque, Frontansicht Foto: Dino Eisele 58 Bilder

Schön, dass Sie sich für einen Range Rover Evoque interessieren – jetzt müssen Sie nur noch die passende Variante aus über 150.000 Kombinationsmöglichkeiten herausfinden. Die Kaufberatung hilft dabei.

07.09.2012 Jens Dralle Powered by

Antrieb: durchaus interessanter Benziner

Mit vernunftbetonten Benzinern will der Range Rover Evoque offenbar niemanden langweilen. Daher beginnt das Leistungsspektrum bei 240 PS – und endet dort auch. Warum nicht, denn der Zweiliter-Turbo liefert sportliche Fahrleistungen und läuft vibrationsfrei. Wirtschaftlich betrachtet spricht allerdings nichts für ihn, selbst der 190-PS-Diesel rechnet sich vom ersten Kilometer an. Doch der SD4 kann sich bei den Fahrleistungen kaum vom schwächeren TD4 absetzen, wenngleich dieser mit Schaltgetriebe antrat. Dennoch: Der kräftige (400 Nm) und kultivierte Basis-Diesel passt bestens zum bis zu 1,9 Tonnen schweren SUV. Das Start-Stopp-System lässt sich unverständlicherweise nicht mit dem Automatikgetriebe kombinieren.

Getriebe: Eine Alternative

Während den großen Brüdern des Evoque eine Achtstufen-Automatik beim Spritsparen hilft, bekommt er optional nur ein Sechsstufen-Getriebe. Aufpreis: 2.330 Euro. Die Spreizung harmoniert sowohl mit dem Benziner als auch mit dem Diesel, doch die Gangwechsel könnten sanfter erfolgen. Serienmäßig montieren die Briten eine Sechsgang-Schaltung, deren Gassenführung auf scheinbar runden Wegen erfolgt. Das ist gewöhnungsbedürftig, mehr aber auch nicht.

Range Rover Evoque Edgehill Tunnel Liverpool 1:10 Min.

Range Rover Evoque in zwei Karosserie-Varianten

Noch hält Range Rover mit dem zweitürigen Evoque Coupé den Individualitäts-Trumpf im SUV-Segment in der Hand – zumindest solange, bis Mini den Paceman von der Leine lässt. Wer im Fond ein Platzangebot auf dem Niveau eines Vogelhäuschens erwartet, wird angenehm überrascht. Die Rundumsicht fällt jedoch mies aus. Falls also mehr als nur zwei Mal im Jahr Fahrgäste auf die Rückbank zusteigen sollten, führt kein Weg am bis 1.100 Euro billigeren Viertürer vorbei. Allerdings wäre es auch in dieser Variante vermessen, von einem transparenten Aufbau zu sprechen. Positiver Nebeneffekt: Aufgrund der kürzeren Vordertüren gelingt der Einstieg in engen Parklücken etwas leichter.

Als weitere Karosserievariante könnte das Range Rover Evoque Cabrio in Serie gehen, das zumindest als Studie existiert. Eine definitive Entscheidung seitens der Unternehmensführung steht zwar noch aus, doch der Verkaufsstart 2014 gilt als wahrscheinlich.

Ausstattungen, Extras, Zubehör

So Pure, wie der Name der Basisausstattung vermuten lässt, ist sie gar nicht: Klimaautomatik, teilelektrisch einstellbare Sitze, 17-Zoll-Räder und Multifunktionslenkrad zählen zum Serienumfang. Dynamic und Prestige bieten zwar schicke Lederpolster, Xenon-Scheinwerfer und ein Soundsystem, rollen jedoch grundsätzlich auf 19-Zoll-Rädern, die den Abrollkomfort stark beeinträchtigen. Tipp: den Range Rover Evoque Pure clever aufrüsten.

Felgen – eine Nummer kleiner, bitte

Die Ausstattungslinien Dynamic und Prestige locken mit serienmäßigen 19-Zoll-Rädern, bis zu 20 Zoll große Räder bietet die Aufpreisliste des Range Rover Evoque. In Kombination mit der ohnehin straffen Fahrwerksabstimmung reduziert das jedoch den Federungskomfort auf ein Minimum. Besser: Pure mit 18-Zoll-Rädern.

Multimedia im Range Rover Evoque

Ein 80-Watt-Audiosystem macht im Basis-Evoque die Musik, Käufer der Prestige- und Dynamic-Varianten werden mit 380 Watt beschallt. Nicht genug? Für 1.500 Euro steht ein Upgrade auf 825 Watt in der Aufpreisliste – zu viel, trotz voluminösen Klangbilds. Ebenfalls teuer: das Fond-Multimediasystem für 3.660 Euro. Da erscheinen 2.150 Euro für das Festplatten-Navigationssystem schon beinahe erschwinglich, doch der Gegenwert ist überschaubar. Selbst Nachrüst-Lösungen bieten detaillierte Karten.

Lackfarben

Aufpreisfrei öffnet Range Rover nur den weißen Farbtopf. Die Metallic-Lacke für den Range Rover Evoque kosten 720 Euro extra, die so genannten Premium-Metallic-Lacke wie Barolo Black 1.220 Euro. Das Angebot umfasst 14 Farbtöne, von denen drei (Fuji White, Indus Silver, Santorini Black) auch als Kontrastfarben für Dach und Spoiler bestellt werden können – macht weitere 600 Euro. Und dann kommt noch die Interieur-Gestaltung hinzu.

Eingeschränkte Wahlmöglichkeiten beim Innenraumdekor

Die Innenraum-Dekorleisten verknüpfen die Briten mit den Ausstattungslinien. Beim Range Rover Evoque Pure beschränkt sich die Auswahl daher auf gebürstetes Aluminium, mit Holzoptik schmückt sich nur der Prestige – wahlweise, statt Alu.

Ein Sitz für alle, Sportsitze nur im teuren Paket erhältlich

Moment mal – Motorsport-Sitze in einem SUV? Tatsächlich können die Dynamic-Modelle für 4.500 Euro (Dynamic-Plus-Paket) mit alltagstauglichen Sportsitzen aufgerüstet werden. Der Zugewinn an Seitenhalt und Komfort gegenüber den groß dimensionierten sowie bequem gepolsterten Seriensitzen bleibt allerdings überschaubar. Auch hier gilt: Lieber den Range Rover Evoque Pure nehmen und 620 Euro für das weiche, genarbte Lederpolster investieren. Alternative: das umfangreiche Technik-Paket ordern, da es auch die Lederpolster beinhaltet.

Allrad-Antrieb im Detail

Einzig beim Basisdiesel des Range Rover Evoque muss der für die Marke eigentlich unverzichtbare Allradantrieb extra bezahlt werden. Tatsächlich offenbart der Fronttriebler bereits auf trockener Fahrbahn in engen Kehren Traktionsprobleme. Das auf einer Haldex-Kupplung basierende Allradsystem verteilt die Kraft aufgrund der Raddrehzahlen, Gierrate und Gaspedalstellung schnell und unmerklich. Über einen Drehschalter kann der Fahrer vier unterschiedliche Fahrprogramme (Straße/Matsch/Schnee/Sand) vorwählen.

Kräftiger Motor, gute Ausstattung – und etwas Nutzwert

In Verbindung mit der Basisausstattung Pure ergeben sich interessante Ausstattungskombinationen – teuer bleibt der Range Rover Evoque dennoch. Also: Parkpiepser rundum sind ein Muss, weiche Lederpolster weniger, aber schön. Sie stecken im empfehlenswerten Technikpaket (unter anderem mit Soundsystem und 18-Zoll-Rädern). Falls es im Budget klemmt, lieber auf das Automatikgetriebe als auf den Allradantrieb verzichten. Ebenfalls entbehrlich: das elektronisch geregelte Fahrwerk „Adaptive Dynamics“.

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