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Range Rover Sport auf der New York Autoshow

Der Zwei-Tonnen-Allradsportler

Range Rover Sport Neuvorstellung - Weltpremiere New York 2013 Foto: Land Rover 37 Bilder

Der neue Range Rover Sport soll den dynamischen Part in der neuen Range-Familie spielen. Er ist zwar etwas kürzer und etwas flacher als der Range Rover, muss sich aber dennoch mit 2,1 Tonnen Gewicht abschleppen. Premiere soll er auf der New York Auto Show feiern.

27.03.2013

Generationswechsel in Land Rovers Luxus-Abteilung. Mit dem neuen Range Rover Sport, der in New York Premiere feierte, nehmen die Briten Abschied vom bisherigen Konzept. Basierte das alte Modell noch auf dem Land Rover Discovery, bedient sich der neue Range Rover Sport beim großen Bruder, der Anfang des Jahres auf den Markt kam. Konkret bedeutet das vor allem ein erheblich gesunkenes Gewicht. Durch die Voll-Aluminium-Karosserie, den Verzicht auf den bisherigen Hilfsrahmen und die Einführung des Aluminium-Fahrwerks ist das Gewicht laut Land Rover je nach Version um bis zu 420 Kilo gesunken, das Basismodell mit Sechszylinder-Diesel wiegt künftig dennoch ab 2.115 Kilo.

Range Rover Sport Neuvorstellung - Weltpremiere New York 2013
Daniel Craig präsentiert den Range Rover Sport 4:28 Min.

Range Rover Sport im Evoque-Stil

Der Rückgriff auf die Range Rover-Plattform bringt zwar nur einen geringen Größenzuwachs, aber eine gewaltige Verschiebung hinsichtlich des Radstands. Während die Länge um 62 Millimeter gegenüber dem Vorgänger wächst, liegen die Achsen nun um 178 Millimeter weiter auseinander. Ein Pluspunkt vor allem für die hinteren Passagiere, die zu fünft sein dürfen – optional wird es den Range Rover Sport mit dritter Sitzreihe als Siebensitzer geben.
 
Bei der Form des neuen Range Rover Sport kombiniert Land Rover Stil-Elemente des kleineren Evoque und des neuen Range Rover. Mit hoher Seitenlinie und coupéhaft nach hinten abfallendem Dach hält der Range Rover Sport aber auch stilistisch Abstand zum Flaggschiff der Marke, das 15 Zentimeter länger und 5,5 Zentimeter höher ist.
 
Künftig werden Kunden die Auswahl haben, ob sie von den gestiegenen Geländefähigkeiten des neuen Range Rover Sport profitieren möchten oder den noblen Briten bevorzugt sportlich auf der Straße einsetzen möchten. Hierzu gibt es zwei verschiedene Antriebs-Layouts. Serienmäßig ist ein permanenter Allradantrieb mit Torsen-Differential, der die Antriebskraft heckbetont (42:58) verteilt. Gegen Aufpreis gibt es ein Verteilergetriebe mit Zentral-Differential und 50:50-Allradantrieb, das wie bisher über eine Geländeuntersetzung verfügt, um den Range Rover Sport auch in kniffligen Situationen Offroad einsetzen zu können. Diese Varianten bekommen zusätzlich eine Hinterachs-Differentialsperre.

Range Rover Sport setzt auf Fahrdynamik

Im Gelände verfügt der Range Rover Sport mit dem überarbeiteten Terrain Response 2-System über viel Elektronikhilfe, was bis hin zum automatischen Erkennen der Geländesituation mit entsprechender Programmierung der Fahr- und Assistenzssysteme geht. Die maximale Bodenfreiheit wächst mit der höhenverstellbaren Luftfederung auf bis zu 285 Millimeter, gleichzeitig steigt die erlaubte Wattiefe auf 850 Millimeter – überwacht von einem neuen Assistenzssystem, das vor zu tiefem Wasser warnt.
 
Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag allerdings auf der Straße. Mit elektrischer Servolenkung und dem neuen Fahrwerk soll der neue, mittlere Range Rover das sportlichste Land-Rover-Modell aller Zeiten sein. Aktiver Wankausgleich über die separat angesteuerten Luftfeder-Elemente, ein bremsenbasiertes Torque-Vectoring-System, der aktive Allradantrieb und nicht zuletzt das geringere Gewicht sollen den Range Rover Sport extrem fahraktiv geraten lassen. Unter Beweis stellt das vor allem die neue Top-Motorisierung: der 510 PS starke Kompressor-Benziner-V8 mit fünf Liter Hubraum katapultiert den Range Rover Sport in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei 250 km/h abgeregelt. Auch die zur Markteinführung verfügbaren Dieselmotoren versprechen Kurzweil: als TDV6 entwickelt der Sechszylinder 258 PS, als SDV6 292 PS. Anfang 2014 wird außerdem der Über-Diesel folgen: der 4,4-Liter SDV8 aus dem großen Range Rover trumpft dann mit 339 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment auf.

Ebenfalls Anfang 2014 soll der bereits seit geraumer Zeit angekündigte Diesel-Hybrid verfügbar sein, mit dem Land Rover den Spritverbrauch besonders drastisch reduzieren will. Außerdem denkt man in der Konzernzentrale bereits laut über die Möglichkeit nach, den Range Rover Sport künftig auch mit Vierzylinder-Motoren zu betreiben.

Viele Helferlein im Range Rover Sport

Viel  neues gibt es von der Elektronikfront. Aktuelle Assistenzssysteme wie Totwinkelwarner und Spurhalteassistent sind selbstverständlich, auch Fernlichtassistent und Verkehrszeichenerkennung halten Einzug in den neuen Range Rover Sport. Als Neuheit innerhalb der Baureihe wird es ein Head-Up-Display für den Fahrer geben. Der Parkassistent kann nicht nur automatisch quer zur Fahrtrichtung einparken, er rangiert in einer weiteren Funktion auch automatisch aus engen Parklücken heraus. Ebenfalls neu: die adaptive Geschwindigkeitskontrolle beherrscht nun auch Stau und Stadtverkehr und bremst den Range Rover Sport nötigenfalls bis zum Stillstand ab.
 
Der Innenraum ist analog zum Organspender Range Rover erheblich luxuriöser geworden. Vom großen Bruder übernimmt der Range Rover Sport auch (gegen Aufpreis) die Instrumenteneinheit in Form eines 12,3-Zoll großen Farbdisplays statt herkömmlicher Armaturen. Auffälligster Unterschied zum großen Range Rover ist der konventionelle Ganghebel für die serienmäßige Achtstufen-Automatik, beim Range Rover wird über einen automatisch ausfahrenden Drehregler geschaltet.
 
Das Thema Ortungssysteme treibt Land Rover mit dem neuen Range Rover Sport auf die Spitze. Zusätzlich zum bereits bekannten Notruf-Assistenten, über den sich bei Unfällen eine automatisierte Meldung absetzen lässt, kann im Pannenfall auch der Land Rover-Pannenservice per Knopfdruck angefordert werden – samt Positionsangabe. Die Position meldet der Range Rover Sport auch seinem "Herrchen": eine spezielle Smart-Phone-App lotst den Besitzer zu seinem Fahrzeug, wenn er den Parkplatz nicht mehr findet und gibt im Normalfall auch Informationen etwa zum Kraftstoffstand oder dem Inhalt der Scheibenwaschanlage preis. Ganoven dürfte eine weitere Funktion abschrecken: bei Einbruchsversuchen alarmiert der Range Rover Sport nicht nur den Besitzer per Handy-Nachricht, sondern gleichzeitig einen Land-Rover-Sicherheitsdienst, der dann die jeweiligen Behörden einschaltet – samt aktuellem Aufenthaltsort des möglicherweise gestohlenen Autos.
 
Die Markteinführung des Range Rover Sport mit dem Kompressor-Benziner und den beiden V6-Dieselmotoren soll im dritten Quartal 2013 erfolgen. Anfang 2014 kommen dann der große V8-Diesel und der Diesel-Hybrid hinzu. Über Preise gibt es noch keine Informationen, bislang startete der Range Rover Sport bei 55.800 Euro.

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