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Razzia bei Daimler-Chrysler

Wegen möglicher illegaler Lastwagen-Geschäfte mit Iran haben Ermittler der Staatsanwaltschaft Stuttgart beim Automobilkonzern Daimler-Chrysler Büroräume durchsucht.

13.12.2004

Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte am Samstag (11.12.) in Stuttgart einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus".

Laut Stuttgarter Staatsanwaltschaft wird gegen "nicht näher bekannte Verantwortliche des Konzerns" wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz ermittelt. "Wir wollen die Grundfrage klären, ob und inwieweit die Weiterlieferung von Lkw in den Iran mit Kenntnis Verantwortlicher geschehen ist", erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Tomke Beddies. Ursprünglich sei die Lieferung für Saudi-Arabien gedacht gewesen.

Die Ermittler seien durch den Zoll auf die Spur gebracht worden. Zuvor hatte der Konzern nach eigenen Angaben den verdächtigen Sachverhalt der Oberfinanzdirektion Stuttgart und dem Bundesausfuhramt offen gelegt. Die Razzia habe Ende November stattgefunden. Laut Beddies hatte sich der Konzern bei den Durchsuchungen in der Stuttgarter Zentrale sowie im Lastwagenwerk im pfälzischen Wörth "sehr kooperativ" gezeigt.

Dem Nachrichtenmagazin zufolge handelt es sich um 453 Lastkraftwagen, die illegalerweise in den Iran gelangt sein könnten. Dort könnten die Fahrzeuge nach Ansicht von Militärexperten für kriegerische Zwecke umgerüstet werden.

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