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Reise Nordfriesland

Strand in Sicht

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Wem Bretter die Welt bedeuten, der muss zum Windsurfen nach St. Peter-Ording. Mit dem VW T2 als Reisemobil gelangt man aber auch in ruhigere Ecken Nordfrieslands.

02.12.2006 Sebastian Renz

Wem Bretter die Welt bedeuten, der muss zum Windsurfen nach St. Peter-Ording. Mit dem VW T2 als Reisemobil gelangt man aber auch in ruhigere Ecken Nordfrieslands. Die frische Brise streift durchs Dreiecks-Ausstellfenster ins Cockpit. Kurz vor dem Eider-Sperrwerk riecht sie zum ersten Mal nach Meer. Gleich dahinter beendet der VW Bus seine zweite Weltreise. Die erste führte ihn aus seinem brasilianischen Exil direkt vom Fließband in São Bernardo do Campo mit dem Schiff zurück in die alte Heimat. 1041 Kilometer zeigt der Tacho des fabrikneuen kleinen Busses an, der 30 Jahre älter aussieht, als er ist.


Zweite Weltreise in zwei Stunden


Von Hamburg aus schafft man die zweite Weltreise mit dem T2 in gut zwei Stunden. Die Welt ist, wie das Sprichwort es ja vermuten lässt, ein Dorf und liegt ein paar Kilometer nördlich vom 1973 erbauten Eider-Sperrwerk. Von dort dauert es nur noch knapp 30 Minuten, dann ist Strand in Sicht.

Und was für einer! Von den 2.389 deutschen Küstenkilometern bekam St. Peter-Ording die wohl sandigsten zwölf ab. Unbefestigtes Geläuf kennt der kleine Bus aus seiner brasilianischen Heimat zu genüge. Entsprechend wohl wühlt er sich in Richtung Meer vor.

Zumindest von 1. Mai bis 30. September dürfen Bade- und Surfutensilien über einen der beiden Kilometer zwischen Deich und Wasser im Auto reisen. Fast bis an den Strandkorb also, aber nur Mutige wagen sich so weit vor.

Tiefergelegte Coupés robben wimmernd über den losen Grund, ihre Fahrer übermannt auf halbem Weg die Angst. Der VW dagegen rollt heckgetrieben und aufrecht in die vorderste Parkreihe. Dort trifft er gleich auf Verwandschaft in der eckigen Form seines Nachfolgers. Diese T3-Generation erfuhr vor zehn Jahren in St. Peter-Ording höchste Weihen, als Ralf Bauer seinen Astralkörper aus dem T3 und in den Neoprenanzug schlängelte, um "Gegen den Wind“ zu surfen. Spätestens seit der ARD-Serie gilt Ording als Surf-Dorado.

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