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Reisen mit dem Klassiker

Strecken-Tipps für's Saison-Finale

Deutschland, Grafik Foto: Mauritius 13 Bilder

Sie muss einfach sein, die letzte große Runde, bevor das Auto über Monate wieder in der Garage verschwindet. Motor Klassik stellt sechs Strecken vor, die sich gut für ein furioses Saison-Finale eignen, und gibt Tipps für die Planung.

31.10.2011 Michael Schröder Powered by

Es ist wie immer: Der Wetterdienst kündigt überraschend ein paar sonnige Herbsttage an – vielleicht die letzten in diesem Jahr bevor der Schnee fällt –, und Sie können nicht los, weil das Auto in der Werkstatt steht. Oder Sie gerade im Job oder zu Hause unentbehrlich sind. Doch in diesem Jahr wird alles anders, koste es was es wolle. Behauptet zumindest Motor Klassik-Redakteur Michael Schröder und nennt zehn Tipps, wie man sich am besten auf den Tag X vorbereiten kann.

  1. Das Auto muss laufen. Die zentrale Frage lautet: Ist das Fahrzeug fit für eine Tour? Vor der Fahrt unbedingt Reifen, Bremsen und das Öl sowie sämtliche Flüssigkeiten checken. Die häufigste Pannenursache: Benzinversorgung und Elektrik. Es empfiehlt sich, vor dem geplanten Trip eine letzte Testfahrt durchzuführen.
  2. Den Chef in die Reisepläne einweihen. Herbstreisen sind wetterabhängig – bei Regen macht eine Tour definitiv keinen Spaß. Wenn plötzlich mitten in der Woche die Sonne scheint, muss der Boss mitspielen. Am besten vorab mit ihm über die Reisepläne sprechen und klären, ob man gegebenenfalls spontan Urlaub nehmen kann.
  3. Die Familie in die Reisepläne einweihen. Der Haussegen hängt schief, weil Sie schon wieder auf Tour gehen wollen? Versprechen Sie Ihrer Frau dafür ein Wochenende in einem netten Hotel. Und den Kids einen finanziellen Zuschuss für die nächste größere Anschaffung. Man wird Sie ziehen lassen.
  4. Einen (oder mehrere) Freund(e) in die Reisepläne einweihen. Alleine fahren ist auf Dauer in etwa so spannend wie Goldfische im Aquarium beobachten – eine Ausfahrt funktioniert immer noch am besten zu zweit. Natürlich auch, um am Abend beim Bier über Motoröl, über Fußball und natürlich über den Sinn des Lebens zu diskutieren. Männer brauchen so etwas dann und wann.
  5. Eine genaue Strecke festlegen. Nichts ist nerviger, als unterwegs über den Verlauf der Route oder über das Reiseziel diskutieren zu müssen. Strecke und Ziel sollten vorab genau feststehen und von allen Beteiligten abgesegnet sein. Jeder Fahrer sollte zudem über eine Karte verfügen, in der die Route verzeichnet ist.
  6. Vorab ein Hotel reservieren. Bei zwei Teilnehmern dürfte es in der Regel kein Problem sein, spontan irgendwo ein Hotelzimmer zu ergattern. Besteht die Gruppe aus drei oder mehr Autobesatzungen, ist es sinnvoll, sich vorab nach einer Bleibe umzuschauen und die entsprechende Zimmeranzahl zu reservieren.
  7. Kein (Fahr-)Spaß ohne Spielregeln. Bei zwei oder mehr Fahrzeugen festlegen, wer vorne fährt und sich auf ein generelles Überholverbot innerhalb der Gruppe einigen. Jeder Fahrer sollte besonders bei Abzweigungen seinen Hintermann im Auge behalten und gegebenenfalls auf ihn warten. Das schwächste Auto bestimmt das Tempo.
  8. Ein Ersatzteilpaket vorbereiten. Pannen sind ärgerlich, doch mit ein paar Ersatzteilen im Gepäck steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es rasch weitergeht. Die Grundausstattung umfasst Verteilerkappe, Unterbrecherkontakte, Kerzenstecker, Zündkabel, Zündkerzen, Glühlampen, Keilriemen und jeweils einen Gas- und Kupplungszug.
  9. Keine Tour ohne passendes Werkzeug. Das Mitführen von Ersatzteilen macht selbstverständlich nur Sinn, wenn auch Werkzeug mit an Bord ist. Nie ohne Zündkerzenschlüssel, Schraubendreher, Steckschlüsselsatz, Zangen, Hammer, Kabelbinder, Schlauchschellen oder Gewebeband losfahren.
  10. Die Nummer wie geplant durchziehen. Ein Rückzieher in letzter Sekunde, weil Sie ein schlechtes Gewissen wegen der Familie oder des Chefs haben? Ausgeschlossen. Seien sie hart und fahren Sie los. Denn es geht um Ihren Traum, um Ihr Abenteuer. Wenn Sie kneifen, werden Sie sich das lange Zeit nicht verzeihen.

Und zum Schluss noch ein Tipp: Genau genommen ist es vollkommen egal, wohin die Tour führt. Hauptsache, sie findet statt.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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