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Reise-Tipps zur Urlaubszeit

Die richtige Vorbereitung auf die Urlaubsfahrt

Reisetipps Foto: Jeske / Schmid / ams 13 Bilder

Im Frühling beginnt die Reisezeit. Hier die wichtigsten Reise-Tipps für den Fahrzeug-Check und richtige Vorbereitung für die Fahrt.

18.04.2009

Wenn für die Familie alle Zeichen auf Erholung stehen, muss das Auto richtig schuften. Die lange Urlaubsfahrt ist für das voll beladene und besetzte Fahrzeug echte Schwerstarbeit. Daher lohnt es sich, vor der Abfahrt einige Punkte zu checken und den fahrbaren Untersatz reisefit zu machen. Schließlich trübt eine Panne den Erholungswert einer Reise erheblich.

Gründlicher Check vor Reiseantritt

Ein gründlicher Funktions-Check hilft, Schwachstellen rechtzeitig festzustellen. Einen besonders genauen Blick sollte man auf das Herzstück des Autos werfen, den Motor. Wie sieht der Keilriemen aus? Er sollte nicht zu locker sitzen oder gar Risse aufweisen. Schläuche und Kabel dürfen weder porös noch beschädigt sein. Prüfen Sie Steckverbindungen auf festen Sitz. Bei der Gelegenheit kann auch nach Öl- oder Kühlwasserspuren gefahndet werden. Ebenfalls wichtig ist der Check der Flüssigkeitsstände in Kühler und Scheibenreinigungsanlage sowie die Ölstandskontrolle. Steht ohnehin bald ein Ölwechsel an, kann es nicht schaden, ihn vor dem Urlaub zu erledigen. Das gilt auch für den Austausch von Bremsbelägen und -flüssigkeit. Ebenfalls wichtig ist die Kontrolle der Beleuchtung sowie der Scheibenwischerblätter.

Vor dem Beladen den Reifenluftdruck erhöhen

Da das Auto auf der Urlaubsreise in der Regel schwer beladen wird, muss der Reifenluftdruck auf den empfohlenen Wert erhöht werden. Sind die Pneus nahe an der minimalen Profiltiefe, sollten sie jetzt noch ersetzt werden. Wer handwerklich nicht geübt ist, lässt den Urlaubs-Check am besten bei einer Werkstatt durchführen. Mit Preisen zwischen zehn und 40 Euro sind die Kosten überschaubar, und man geht auf Nummer sicher.

Schweres Gepäck gehört immer nach unten

Nun kann das Auto beladen werden. Grundsätzlich sollte schweres Gepäck möglichst tief eingeladen werden. Ein Trenngitter oder Netz schützt in Vans oder Kombis die Passagiere vor verrutschendem Ladegut, doch Vorsicht: Einem Crash halten sie meist nicht stand. Sinnvoller ist es daher, schwere Gegenstände mit Spanngurten an den Zurrösen am Kofferraumboden zu fixieren. Besonders beim Einsatz von Lasten- und Fahrradträgern sollte man genug Zeit für die Montage einkalkulieren. Da die Gerätschaften meist nur selten genutzt werden, geht der Anbau nicht immer leicht von der Hand.

In Pausen die Ladung kontrollieren

Bei Pausen unterwegs ist es empfehlenswert zu kontrollieren, ob der Drahtesel noch sicher befestigt ist. Dass mit dem Rad auf dem Dach Tiefgaragen tabu sind, versteht sich zwar von selbst, wird aber immer wieder vergessen - mit kostspieligen Folgen. Ist der Wagen fit für die Reise und das Gepäck verstaut, kann es losgehen. Besonders wer mit Kindern unterwegs ist, sollte keine allzu langen Etappen einplanen. Wenn Kinder im Auto leicht einschlafen, ist die Fahrt in der Nacht oft die beste Wahl. Denn fangen die Kleinen im Fond an zu rebellieren, steigt der Stresspegel auf dem Fahrersitz. Gute Mittel zur Ablenkung wacher Hinterbänkler sind Hörspiele, Gameboy, ein Bordkinoprogramm vom portablen DVD-Player oder Spiele. Wer tagsüber unterwegs ist, sollte die Kids außerdem mit häufigen Pausen bei Laune halten. Mindestens alle zwei Stunden anzuhalten kommt aber auch dem Fahrer zugute.

Sport und Dehnübungen halten fit

Ein wenig Bewegung fördert die Konzentration. Dehnübungen sind zum Beispiel ein probates Mittel, um den Körper wieder in Schwung zu bringen. Ein Runde Fußball mit den Kindern hat den gleichen Effekt. Wenn die Müdigkeit kommt, sollte man nicht gegen sie ankämpfen, sondern im Zweifel auf dem Parkplatz eine kurze Schlafpause einlegen. Schon 20 Minuten können ausreichen, um wieder fit zu werden. Gut für die Konzentration ist außerdem, viel zu trinken und beim Essen auf leichte Kost zu setzen. Große und deftige Mahlzeiten werden zu langsam verdaut - der Körper reagiert dann mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Solchermaßen gut vorbereitet, wird die Fahrt in die Ferien kein Albtraum, sondern schon ein Teil des Urlaubserlebnisses. 

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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