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Rekorde & Pleiten

Eine Zwischenbilanz

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Fünf Grand Prix sind gelaufen, knapp ein Drittel der Formel 1-Saison 2007. Bevor sich der GP-Tross für zwei Rennen nach Nordamerika verabschiedet, bietet sich eine Zwischenbilanz in Zahlen an.

05.06.2007 Powered by

Die Statistik weist nach dem Grand Prix von Monaco eine Reihe interessanter und kurioser Rekorde aus. Der unglaublichste ist der von Jungstar Lewis Hamilton. 38 Punkte aus fünf Rennen, macht einen Schnitt von 7,6 Zählern pro Grand Prix. Damit liegt der McLaren-Pilot meilenweit vor Legenden wie Michael Schumacher (5,5) und Juan-Manuel Fangio (5,44).

Auch Hamiltons Stallrivale Fernando Alonso muss da mit 4,34 Punkten/GP passen. Neben dem Hamilton-Wunder gibt es noch weitere Highlights und Pleiten, ausgedrückt in Zahlen.

  • Welches Team hat die meisten Rennrunden zurückgelegt?

McLaren-Mercedes. Die Silberpfeile haben als einziges Team die komplette Rundenzahl (628) absolviert. Es folgen Renault (623) und die Mini-Truppe von SuperAguri-Honda (588). Ferrari liegt mit 571 Runden nur auf Rang fünf. Schlusslicht ist ToroRosso mit nur 326 Runden. Das sind 51,9 Prozent der Gesamtdistanz.

  • Welches Team hat die meisten Testkilometer zurückgelegt?

Honda. Der WM-Zehnte spulte bei 32 Testtagen 17.778 Kilometer ab. Knapp dahinter liegen McLaren-Mercedes (17.606 km) und Renault (17.457 km). Am wenigsten hat bislang ToroRosso getestet. Die Red Bull-Juniortruppe kam nur auf 6.050 Kilometer.

  • Welcher Fahrer hat am meisten getestet?

Kimi Räikkönen. Der angeblich so testfaule Finne rangiert mit 8.526 Kilometern vor Teamkollege Felipe Massa (7.620 km) und Robert Kubica (7.410 km). Insgesamt kamen bei Testfahrten 41 Fahrer zum Einsatz. Spyker gab gleich sechs Piloten eine Chance: Adrian Sutil, Christijan Albers, Markus Winkelhock, Adrian Valles, Fairuz Fauzy und Guido van der Garde.

  • Welches Team hat die meisten Defekte?

Red Bull. Die Red Bull-Piloten David Coulthard und Mark Webber blieben fünf Mal mit technischen Gebrechen stehen. Drei Mal brach das Getriebe, einmal ging die Antriebswelle entzwei, einmal versagte die Lenkung.

  • Welcher Fahrer verzeichnete die meisten Abflüge?

Heikki Kovalainen. Der finnische Neuling flog bei den ersten fünf GP-Wochenenden insgesamt acht Mal von der Bahn. Das Auto blieb dabei jedoch immer heil. Fernando Alonso drehte sich sieben Mal, was zeigt, dass der Weltmeister immer noch nicht auf Du und Du mit seinem McLaren ist. Eine weiße Weste hat keiner mehr. Giancarlo Fisichella, Nick Heidfeld und Takuma Sato sind mit je einem Abflug die Musterknaben.

  • Wie oft führte das SafetyCar?

Nur ein Mal bisher. Bernd Mayländer kam nur beim GP Bahrain für zwei Runden zum Einsatz. Mit 10,8 Führungskilometer liegt er hinter Alonso, Massa, Räikkönen, Hamilton und Heidfeld an sechster Stelle.

  • Wer hat die meisten Führungskilometer?

Fernando Alonso. Der Titelverteidiger zog mit seinen 73 Führungsrunden in Monte Carlo an Felipe Massa vorbei. Alonso führt mit 543 Kilometern an der Spitze vor Massa (532), Räikkönen (289), Hamilton (109) und Heidfeld (14). Formel 1-Newcomer Lewis Hamilton ist dabei der einzige Pilot, der bei allen fünf Rennen mindestens ein Mal in Führung lag.

  • Wieviele Teamduelle stehen 5:0?

Zwei. Jarno Trulli ließ bis jetzt Ralf Schumacher keine Chance, und Nico Rosberg gab sich gegen Alexander Wurz keine Blöße.

  • Welches Team rangiert beim Top-Speed an der Spitze?

Im Training Ferrari mit 303,5 km/h im Mittel aller fünf Veranstaltungen. Im Rennen führt Williams-Toyota mit 303,2 km/h.

  • Welcher Fahrer hat das höchste Strafgeldkonto?

Felipe Massa. Der Brasilianer wurde zwei Mal mit überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse erwischt. Massa löhnte insgesamt 6.200 Euro. Im folgt Giancarlo Fisichella. Der Römer steht mit 3.600 Euro in der Sünderkartei.

  • Welcher Fahrer ist der beste Starter?

Lewis Hamilton. Der Engländer machte bei drei von fünf Starts Plätze gut. Insgesamt vebesserte sich Hamilton auf dem Weg in die erste Kurve um fünf Positionen.

  • Welcher Fahrer ist der schnellste auf eine Runde?

Fernando Alonso. Der Weltmeister startete im Schnitt von Platz 2,19. Ihm folgt der erstaunliche Lewis Hamilton mit dem durchschnittlichen Startplatz 3,19. Felipe Massa liegt trotz drei Pole Positions mit Startplatz 5,60 nur auf Rang vier. Ihn reißt der erste Grand Prix in den Keller. In Melbourne startete der Brasilianer nach Getriebeschaden und Motorwechsel vom letzten Platz.

  • Welches Team hat sich im Vergleich zum Vorjahr am meisten verbessert?
BMW. Die Truppe aus Hinwil und München verlor im Vergleich der besten Qualifikationszeiten im Schnitt zum Vorjahr nur 0,013 Sekunden. In der besten Rennrunde sind die weißblauen Autos sogar um 0,229 Sekunden schneller. Das ist insofern erstaunlich, da die Einheitsreifen deutlich weniger Grip liefern als die Vorjahresgummis. McLaren-Mercedes zum Beispiel verlor im Training durchschnittlich 0,338 Sekunden und im Rennen 0,670 Sekunden. Auch das sind noch gute Werte, wenn man sich die Daten von Titelverteidiger Renault vor Augen führt. Die Weltmeistertruppe büßte im Qualifikationstrimm im Mittel 1,605 Sekunden ein. Im Rennen sind es 1,739 Sekunden.

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