Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Rekordgewinne dank China

Grund zu feiern für BMW und Audi

Mercedes E-Klasse, BMW 335i, Audi A5 Foto: Rosson Gargolov

Die deutschen Oberklasse-Hersteller fahren einem weiteren Rekordjahr entgegen. BMW und Audi setzen im ersten Quartal erneut Bestmarken, Daimler legt zu. Vor allem in China geht es weiter steil bergauf, doch auch in den übrigen Regionen brummen die Geschäfte.

08.04.2011

BMW, Audi und Daimler haben einen rasanten Start ins Jahr hingelegt. Dank der weltweit ungebrochenen Autonachfrage verkauften die drei deutschen Oberklasse-Hersteller im ersten Quartal erneut deutlich mehr Fahrzeuge. BMW und Audi verbuchten gar die besten ersten drei Monaten ihrer Geschichte. Alle drei Konzerne wollen nach dem äußerst erfolgreichen 2010 in diesem Jahr neue Bestmarken setzen. Getrieben wird das Wachstum weiter von den boomenden Märkten in China, doch auch in anderen Region laufen die Geschäfte - vor allem die mit den großen und teuren Wagen.

Historische Höchstgewinne bei BMW

BMW verkaufte in den ersten drei Monaten so viele Autos wie in keinem Quartal zuvor, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Insgesamt setzte der Konzern zwischen Januar und März 382.758 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, ein Plus von gut 21 Prozent verglichen mit dem Startquartal des vergangenen Jahres.

"Die BMW Group ist mit neuen Absatzrekorden hervorragend ins Jahr 2011 gestartet", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Allein im März verkaufte BMW 165.842 Fahrzeuge und verbuchte damit den besten Verkaufsmonat überhaupt. Getrieben wurde der Zuwachs von den großen Autos, vor allem der neue 5er macht den Münchnern dabei Freude. "Für das Gesamtjahr 2011 wollen wir den Absatz auf die neue Bestmarke von deutlich über 1,5 Millionen Einheiten steigern, wobei auch bei BMW, Mini und Rolls-Royce jeweils ein neuer Absatzrekord erwartet wird."

Faktor China fällt schwer ins Gewicht

Am kräftigsten fiel das Plus in Asien aus, BMW konnte aber auch in Europa und den USA weiter zulegen. In China gingen die Verkaufszahlen um 71,2 Prozent nach oben. Insgesamt verkauften die Münchner dort 58.506 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini und rücken damit dichter an den Rivalen Audi heran. Die VW-Tochter setzte in China zwischen Januar und März 64.122 Fahrzeuge ab, 24,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Audi liegt in China dank des frühen Markteinstiegs noch immer vor BMW und Daimler.

Auch insgesamt lief es im ersten Quartal für Audi rund. Die VW-Tochter fuhr das beste erste Quartal ein und verkaufte in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt rund 312.600 Autos. Das ist ein Plus von 18,4 Prozent. In den kommenden Monaten erhofft sich Audi vor allem vom neuen A6 weiteres Wachstum. Nach dem Rekordjahr 2010 will der Hersteller in diesem Jahr neue Bestmarken setzen.

Daimler legt ebenfalls zu

Daimler will in diesem Jahr einen Rekordabsatz einfahren, auch wenn sich das Wachstumstempo bei den Stuttgartern zuletzt etwas verringerte. Im März kletterte der Absatz der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach um 7,6 Prozent auf 129.622 Wagen. Für das gesamte erste Quartal betrug der Zuwachs 12,4 Prozent auf 305.533 Autos. Mit neuen Modellen im Rücken will der Konzern auch im zweiten Quartal besser abschneiden.

Joyson Automotive ist Teil der Joyson-Gruppe mit 1.800 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von umgerechnet 198 Millionen Euro. Die Firma ist auf Autoelektronik spezialisiert. Der Übernahme müssen noch chinesische Behörden zustimmen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden