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Renault Alpine A110-50

Renault bringt den Sportwagen Alpine zurück

05/2012, Renault Alpine A110-50 Concept Foto: Renault 46 Bilder

Renault will den Renault Alpine wiederbeleben. Zusammen mit dem bereits reaktivierten Gordini-Label würde der Sportwagen das Renault-Programm deutlich schärfen. Mit dem Alpine A110-50 bringen die Franzosen jetzt ein erstes Conceptcar.

25.05.2012 Uli Baumann

Der Formel 1-GP von Monaco ist eine legendäre Rennveranstaltung und damit der passende Rahmen für die Rückkehr einer weiteren Legende. Schon lange wird bei Renault über die Wiederbelebung des Sportwagenlabels Alpine diskutiert, jetzt ist es endlich soweit. Die Franzosen präsentieren mit dem Conceptcar A110-50 die Studie eines möglichen neuen Alpine. Die Namensgebung geht dabei auf das Alpine-Arfolgsmodell A110 und dessen 50 jähriges Jubiläum zurück.

Renault Alpine A110-50 Studie: Hommage an eine Sportwagen-Legende 5:18 Min.

Alpine A110-50 mit 400 PS-V6

Wer den neuen Alpine sieht und dabei ein Déja-Vu-Erlebnis hat liegt nicht falsch. Bereits auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentierte Renault mit dem Conceptcar Dezir ein ähnlich geartetes Elektroauto. Um nun als Alpine aufzutreten wurde der Dezir-Entwurf mit ein paar historischen Designzitaten aufgewertet. So sollen die runden Belüftungsöffnungen an der Front an die Zusatzscheinwerfer des Originals erinnern. Ebenso greift die Farbwahl den Oldie auf.

Unter dem spoilerbewehrten, blauen Carbon-Karosseriekleid formt den Alpine A110-50 das Gitterrohrchassis des Renault Mégane Trophy-Rennwagens. Von diesem wurde auch der 3,5-Liter-V6-Mittelmotor übernommen, der bis 7.500/min drehen darf. Dessen Leistung wurde auf 400 PS gesteigert, das maximale Drehmoment legte auf 422 Nm zu. Geschaltet wird im Alpine A110-50 per sequenziellem Sechsganggetriebe, das auch eine Differenzialsperre umfasst. Ein voll einstellbares Fahrwerk soll den Alpine fit für den Rundkurs machen. Ergänzend wurden auf die 21 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss Sportpneus im Format 245/35 an der Vorderachse und 265/35 an der Hinterachse aufgezogen.

Für die Verzögerungsarbeit setzen die Franzosen auf 365er Scheiben und Sechskolbenbremszangen an der Vorderachse und 330er Discs und Vierkolbenzangen an der Hinterachse. Dabei müssen sich die Stopper gegen nur 880 Kilogramm Gewicht verteilt auf eine Länge von 4,33 Meter, eine Breite von 1,96 Meter und eine Höhe von 1,23 Meter durchsetzen. Auf der Vorderachse lasten dabei 47,8 Prozent der Fahrzeugmasse. Dem Rennsport verpflichtet,  zeigt sich der Alpine A110-50 auch mit seiner integrierten pneumatischen Hebeanlage. Wann der Renault Alpine tatsächlich in eine zweite Zukunft starten wird, ist noch ungewiss.

Bei unsere Kollegen von www.motor-klassik.de gibt es einiges über die Vorbilder zu lesen:

Einen Generationvergleich zwischen dem Alpine A110 und dem Mégane RS lesen Sie bei Sportauto.

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