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Renault-Daimler-Kooperation

Renault plant keinen zweisitzigen Smart-Ableger

Renault Twingo Foto: Schulte

Trotz der Smart-Kooperation der beiden Autohersteller Daimler und Renault wird es keine zweisitzige Version des Kleinwagens unter der Marke Renault geben.

27.07.2011 auto motor und sport

Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen in Stuttgart erfuhr, besteht Daimler darauf, dass allein der Smart als Zweisitzer angeboten wird. Renault darf aus der Kooperation mit Daimler nur einen Viersitzer entwickeln.

Trotz der gemeinsamen Plattform bleibt es bei den unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten. Bislang war man davon ausgegangen, dass es jeweils von Daimler und Renault zwei- und viersitzige Kleinwagenversionen auf Smartbasis geben wird. Nun heißt es aus Daimler-Kreisen, dass sich der Hersteller in der Kooperation die zweisitzige Variante exklusiv vorbehalten hat. Umgekehrt darf Daimler aber einen viersitzigen Smart auf den Markt bringen.

E-Smart als Massenmobil

Der E-Smart wird allein als Daimler-Modell entwickelt und verkauft. Dabei ist das Interesse an den E-Smarts so groß, dass Daimler die Zahl der Testfahrzeuge, die in Ballungsräumen wie London, Amsterdam und San Diego erprobt werden, von 1.500 auf 2.100 erhöht hat. Der offizielle Start der Serienfertigung ist für 2012 eingeplant. Dabei hat sich Daimler entschieden, nicht mehr auf Tesla-Batterien zu setzen wie bisher, sondern den Smart mit Akkus aus der Deutschen Accumotive auszustatten, einem Joint Venture, an dem Daimler zu 90 und der Essener Evonik-Konzern zu zehn Prozent beteiligt ist. Die E-Motoren stammen aus der Kooperation mit Zulieferer Bosch.

Beim noch unbekannten Preis des Serien-E-Smarts hat Daimler entschieden, den Preis von Konkurrenten wie dem Citroën C-Zero und Mitsubishi i-MiEV deutlich zu unterbieten. Beide Modelle liegen in der Preisklasse von 35.000 Euro. Der E-Smart soll wie einst der Käfer die breite Masse erreichen und sich auf dem Preisniveau der Verbrenner-Varianten bewegen – rechnet man die Fördermaßnahmen der europäischen Länder mit ein. In Ländern ohne Kaufprämie will Mercedes nur das Auto verkaufen und die Batterie in einem Leasingmodell dazuzugeben.

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