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Renault

Ende der Ausreden

Foto: Daniel Reinhard 15 Bilder

Das Weltmeisterteam sieht zur Zeit gegen Ferrari kein Land. Die Renault-Ingenieure schieben das Dilemma zum großen Teil auf die Bridgestone-Reifen. Doch beim kommenden Rennen in Malaysia (8.4.) gilt das Argument schon nicht mehr.

04.04.2007 Powered by

Schon als sich im Vorjahr abzeichnete, dass Bridgestone 2007 die Alleinausrüstung der Formel 1 übernehmen würde, unkte die Michelin-Kundschaft, Ferrari hätte als langjähriger Kunde der Japaner einen Vorteil.

Während im McLaren-Lager niemand über Anpassungsprobleme mit den Pneus stöhnt,j ammert die Renault-Belegschaft auch nach dem ersten Rennen noch. Nach wie vor bekommt die Techniker-Truppe die Reifen am R27 nicht richtig auf Temperatur. Mit der Abstimmung drehte sich das Team in Melbourne im Kreis. Ballast nach vorn, Ballast nach hinten - nichts half.

Pat Symonds: "Richtig schwach"

"Wir waren enttäuschend auf den harten Reifen und richtig schwach auf den weichen", sagte Chefingenieur Pat Symonds. "Es zeigt sich, dass wir beim Verständnis der Reifen weiter Nachholbedarf haben", fuhr der Engländer fort.

Ferrari kenne sich eben viel besser aus, was das Aufwärmprozedere oder die Anpassung des Luftdrucks an wechselnde Streckentemperaturen angehe, klagt das Renault-Lager.

Knappe Bestzeit für Kovalainen

Nach vier Testtagen in Malaysia gilt die Ausrede allerdings nicht mehr. Sowohl auf verschiedene Wettersituationen als auch auf unterschiedliche Streckenverhältnisse konnten sich die Titelverteidiger ausgiebig auf der 5,5  Kilometer langen Strecke in Sepang auf das kommende Rennen einschießen.

Am letzten Tag (30.3.) fuhr Heikki Kovalainen immerhin knapp vor Ferrari-Mann Felipe Massa Bestzeit, allerdings waren die Tabellenbesten Kimi Räikkönen und Fernando Alonso an diesem Freitag nicht mehr auf der Strecke.

Neuer Frontflügel

In Sepang soll ein neuer Frontflügal am Renault debütieren, der den R27 näher an Ferrari, McLaren und BMW bringen soll. Doch der Optimismus im Briatore-Lager hält sich in Grenzen: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es unrealistisch darüber zu reden, Ferrari oder McLaren zu schlagen", sagt Technikdirektor Bob Bell.

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