Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Renault Frendzy auf der IAA

Öko-Van fürs Doppelleben

Renault Frendzy Foto: SB-Medien 26 Bilder

Renault präsentiert auf der IAA in Frankfurt mit der Studie Frendzy einen Elektro-Kompakt-Crossover. Das Modell, intern Z27 genannt, ist die vierte Studie - nach Dezir, Captur und R-Space - die die neue Designphilosophie der französischen Marke transportieren soll.

07.07.2011 Holger Wittich

So sieht der Modus-Nachfolger aus

Die rund vier Meter lange IAA-Studie Frendzy gibt auch einen möglichen Ausblick auf den kommenden Renault Modus und zeigt sich mit kurzen Überhängen, einer schmalen Front mit LED-Scheinwerfern und prominentem Markenemblem, einer zackigen Fensterlinie, fließenden Flächen und einem steilen Heckabschluss ohne Fenster. Hingucker beim Renault Frendzy sind die 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 205/45 hinter denen grünen Bremssättel hervorlugen.
 
Das Dach des Renault Frendzy reckt sich im hinteren Teil ein wenig empor, um im Inneren mehr Kopffreiheit zu garantieren. Auf der Fahrerseite weckt die gerade Dachlinie und das scheinbar durchgängige Fensterband Erinnerungen an den Skoda Yeti.

Renault Frendzy 1:30 Min.

Renault Frendzy wirbt auf großem Display

Auf der Beifahrerseite präsentiert sich die Studie in einem ganz anderen Stil. Hier kommt hinten ein Schiebetür zum Einsatz, die anstelle des Seitenfensters einen 37 Zoll großen Flachbildschirm beherbergt. Denn der 1,872 Meter breite (2,17 Meter mit Spiegeln) und 1,73 Meter hohe Renault Frendzy soll Arbeit und Freizeit miteinander in einem Modell verbinden. So kann der Bildschirm an der Seite Werbung oder Nachrichten für Kunden anzeigen. Aber auch der Ladestatus der Batterie oder die Reichweite lässt sich auf dem Display abrufen. Eines haben beide Fahrzeug-Seiten des Renault Frendzy gemeinsam, eine B-Säule sucht man vergeblich.
 
Optisch unterstreicht der 1,420 Kilo schwere Renault Frendzy die jeweiligen Modi unter anderem durch die Stellung der drehbaren Spiegel. Horizonal ist gleich "Freizeit", vertikal bedeutet Arbeitsmodus. Auch im Inneren sollen die Passagiere den Status direkt erfassen. Eine grüne Innenbeleuchtung signalisiert, dass der Fahrer arbeitet, orange, dass er und seine Familie sich im Freizeit-Modus befinden.

Renault Frendzy bietet Sensoren und Magnethalterungen

Für die Arbeit lässt sich der Beifahrersitz im Renault Frendzy nach vorne neigen, um Platz für sperrige Güter zu schaffen. Die Rücksitzbank wird dazu im Boden versenkt, das maximale Ladevolumen beträgt 2.250 Liter. Starke Magnete besorgen die Ladesicherung, modulare Stauräume in den Hecktüren bieten zusätzlichen Platz für Kleinteile. Über Sensoren an den Türschwellen können RFID-Funketiketten gelesen werden - so wird Stückgut mit diesen Etikett beim Be- und Entladen erfasst.

Sound-Signatur für das Elektromodell

Um den beruflichen Alltag im Renault Frendzy zum Beispiel eines Kurierfahrers zu erleichtern, ist in der Mittelkonsole ein internetfähiger Tablet-PC integriert. Das Playbook von Blackberry beinhaltet nicht nur zahlreiche Apps sondern auch einen Kompass, GPS und USB-Anschluss.
 
Damit es auch etwas zu navigieren gibt, sorgt ein Elektromotor mit 44 kW für nachhaltige Mobilität. Eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh ist im Fahrzeugboden der IAA-Studie untergebracht. Die Reichweite des Renault Frendzy beträgt nach Angaben von Renault 170 Kilometer. Das maximale Drehmoment liegt bei 226 Nm - Top-Speed bei 130 km/h. Der geräuschlose Renault Frendzy erhält, wie schon der Dezir einen akustische Signatur. Und auch mit der Geräuschkulisse zeigt die Studie nach innen und außen, in welchem Modus sie unterwegs ist.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige